SPÖ entwickelt sich mehr und mehr zu einer reinen Autofahrerpartei


Verkehrssprecher LAbg. Gunther TRÜBSWASSER:Zu den heutigen Aussagen von Stadtrat Luger zur Entwicklung um das Westring-Projekt: „Mehr und mehr entwickelt sich die SPÖ-OÖ zu einer reinen Autofahrerpartei. Während BM Faymann die Zeichen der Zeit in der Verkehrspolitik erkannt zu haben scheint und vermehrt auf Schieneninfrastruktur setzt, verharren regionale SP-Politiker wie SR Luger in steinzeitlichem Lobbyismus für den Straßenverkehr.“

Vor ein paar Wochen habe die SPÖ noch „ihren Infrastrukturminister“ gefeiert und nun nach den ehrlichen Worten von BM Faymann, der Verkehrsinfrastruktur gesamtheitlich sieht, werde er von Parteikollegen wie Luger in die Steinzeit der Verkehrspolitik zurück gedrängt, diagnostiziert Trübswasser.

Trübswasser: „Die Grünen OÖ sind für die Straßenbaufantasien von SR Luger und eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik, die ihr Heil nur im Ausbau von noch mehr Straßen sieht, nicht zuständig.“

Für die Grünen ist klar, das Westringprojekt ist ein verkehrspolitischer Anachronismus – es ist nicht nur unfinanzierbar, sondern bedroht Lebensqualität tausender Menschen und bringt Linz wegen der jetzt schon sensiblen Schadstoffsituation als Industriestandort in Gefahr!

Außerdem widerspricht die geplante Westring-Autobahn sämtlichen Klimaschutzzielen, würde sie doch durch die zu erwartende Verkehrszunahme für einen weiteren dramatischen Anstieg der für den globalen Klimawandel verantwortlichen CO2 – Belastung sorgen. Erst kürzlich hat die EU-Kommission Österreich als einen der führenden Klimasünder der EU gerügt.

Das „Faymann- und Anschober-Bekenntnis“ zu einem Vorrang für zukunftsorientierte ÖV- Projekte, wie der Summerauer-Pyhrnbahn ist richtig und wichtig – offenbar kennt BM Faymann die Schwerpunkte des Entwurfes zum Oö. Gesamtverkehrskonzept – Luger leider nicht!

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