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Ausgehend von der „Westbrücke“, dort, wo die Stadtautobahn die Westbahn überbrückt, soll eine völlig neue Autobahn gebaut werden. Also ein mindestens vierspuriges und kreuzungsfreies Asphalt-Beton-Band durch Linz. Dieses breite Bauwerk führt zuerst zum Bahnhofsknoten, dann im sogenannten „Südtunnel“ bis hin zur Donau westlich vom Stadtzentrum. Hier ist die sogenannte „4. Donaubrücke“ geplant.
Sieben Spuren soll dieses überbreite Brücken- Projekt umfassen. Nach der Brücke schließt der „Nordtunnel“ unter dem Pöstlingberg an. Die Autobahn verlässt diesen schließlich bei Harbach und führt als offene Trasse durch das Wasserschutzgebiet Heilham bis zur Mühlkreisautobahn (A7).
Die gesamte zusätzliche Autobahn liegt auf Linzer Stadtgebiet.
Keine neue Autobahn mitten durch Linz!
Mit der A26 soll neben der A7 eine weitere Autobahn mitten durch Linz gebaut werden. Die Folgen wären eine erhebliche Zunahme des Verkehrs, die damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen sowie Beeinträchtigungen durch Lärm- und Luftverschmutzung.
- Linz gilt bereits jetzt nach Immissionsgesetz Luft als Luftsanierungsgebiet und verträgt keine zusätzlichen gesundheitsgefährdenden Schadstoffemittenten. Sowohl bei lungendurchgängigen und somit extrem gesundheitsgefährdenden (krebserregenden) Feinstäuben als auch bei Stickoxiden werden schon jetzt häufig die Grenzwerte überschritten. Die LinzerInnen würden durch den Bau und die Inbetriebnahme der A26 daher in ihrem Leben und ihrer Gesundheit gefährdet
- Die zu erwartenden zusätzlichen Lärmbelastungen bedeuten eine erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung der betroffenen Menschen.
- Gravierende Eingriffe in das Landschaftsbild und die Ökosysteme im Bereich der Donauquerung sind geplant, im Naturschutzgebiet Urfahrwänd sollen wertvolle Biotope unwiederbringlich zerstört werden, großflächige Rodungen im Donautalgrünzug sind vorgesehen.
- Drastische Eingriffe in das Landschaftsbild und Rodungen wertvoller Bäume im Bereich der unter Denkmalschutz stehenden historischen Anlage Bergschlösslpark sind zu erwarten.
- Im Wasserschutzgebiet Heilham in Urfahr ist durch den Autobahnbau ein wertvolles Trinkwasserreservoir gefährdet.
