Westring: Grüne Linz stellen für das geänderte Projekt Mustereinwendungen zur Verfügung


Wie schon bei der Planauflage 2009 können Einwendungen zum geänderten Projekt bei den Grünen Linz angefordert werden bzw. sind ab sofort auf linz.gruene.at abrufbar
„Es ist sehr wichtig, neuerlich mittels Einwendung die Stimme gegen diese mitten durch die Stadt führende, Lebensqualität zerstörende Autobahn zu erheben“, kündigt die Grüne Klubobfrau und Mobilitätssprecherin Gerda Lenger weiteren massiven Widerstand der Grünen gegen den geplanten Restring an. Wie schon bei der Planauflage 2009 können ab sofort Mustereinwendungen zum geänderten Projekt bei den Grünen Linz angefordert werden bzw. auf linz.gruene.at/westring abgerufen werden. Einwendungen an das Verkehrsministerium als zuständige Behörde können bis 4. Februar eingebracht werden.

„Obwohl dieses Stück Autobahn mitten durch die Stadt und ohne direkten Autobahn-Anschluss nunmehr halbiert vorliegt,  kostet es nicht nur doppelt so viel wie ursprünglich geplant sondern bringt natürlich noch mehr Verkehr in die Stadt, zerstört wertvolle Natur und gefährdet durch Lärm- und Abgasemissionen die Gesundheit der LinzerInnen“ so Lenger.  Schon ein kurzer Blick in die Einreichunterlagen lässt die Dimensionen der negativen Veränderungen für Linz erkennen: „Da ist von „Verarmung des Stadtbilds“, von wesentlicher Landschaftsbeeinträchtigung aufgrund Uferveränderung und „Veränderung der Kulisse“ im Donautal, von Baumrodungen, „sehr hoher Eingriffsintensität“, von „Luftschadstoffbelastungen und Lärm“  die Rede“, so Lenger.

Weitere Details: Auch beim „abgespeckten“ Projekt  strömen die Abgase ungefiltert aus den Tunnelröhren in den Bahnhofsbereich, den Froschberg und das Donautal. Ein Lüftergebäude im Bereich des Bahnhofspostamtes bläst die Abgase den Bahnreisenden entgegen. Die Kärntnerstraße ist ebenfalls massiv von Abgasen betroffen. Ungeachtet dessen soll  am LILO-Areal ein neues Wohngebiet entstehen, auch tausende ArbeitnehmerInnen sind täglich den Schadstoffen ausgesetzt. „Ein Bau dieses Restrings würde die Luft- und Lebensqualität von Linz nachhaltig zerstören und die Gesundheit tausender LinzerInnen gefährden. Wie diese Fakten von den Linzer SpitzenpolitikerInnen von SPÖ und ÖVP einfach „geschluckt“ werden können, ist ein Rätsel. Es bleibt daher zu hoffen, dass man bereits vor dem Spatenstich mit dem Projekt einen finanziellen Schiffbruch erleidet – noch bevor der finanzielle und gesundheitliche Schaden zu groß sein wird“, so Lenger.

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