Nach Westring-Aus: Umdenken in der Verkehrspolitik würde dringend benötigte Projekte endlich vorantreiben!


Jetzt Zeit für sinnvolle Lösungen, die sowohl PendlerInnen als auch LinzerInnen zu Gute kommen – zahlreiche zukunftsweisende Projekte liegen durch starres Westring-Denken bereits seit Jahren brach.

„Es ist schon traurig, dass erst die katastrophale finanzielle Lage, und nicht die politische Vernunft das Ende dieses Milliardengrabs besiegeln muss“, kommentiert die Grüne Klubobfrau Gerda Lenger die endgültige Westring-Absage von Bundesministerin Bures nach dem gestrigen „Gipfelgespräch“  in Wien.

„Es muss endlich Schluss sein, dass an Steinzeitprojekten festhaltende Landes-und Kommunalpolitiker nach Wien pilgern, um tote Projekte wiederzubeleben“, fordert Lenger ein Ende dieser Großmannsucht. Dass überall rigoros gespart wird, Familien, StudentInnen und Pflegebedürftige völlig unverhältnismäßig zur Kasse gebeten werden, scheint SPÖ und ÖVP nicht zu stören, stattdessen sind sie blind vor Eifer, sich vor Ablauf ihrer politischen Karriere Straßendenkmäler zu setzen“.

Von Anfang an war klar, dass das dieses Verkehrsprojekt nicht nur Unsummen verschlingen, sondern auch die Lebensqualität in Linz nachhaltig zerstören würde. „Jetzt ist die Zeit des Schmähführens vorbei, wir müssen nach vielen verlorenen Jahren der Fehlplanungen zurück an den Start, und die verkehrspolitischen Prioritäten den Bedürfnissen der OberösterreicherInnen anpassen:

Dafür müssen Dobusch, Hiesl & Parteifreunde endlich die verkrusteten Denk-Strukturen aufbrechen und sich auch für nachhaltige, umwelt- und menschenfreundliche Verkehrspolitik einsetzen. Die Pläne dafür liegen schon seit Jahren auf den Tischen:

Der Großraum Linz braucht dringend den Ausbau und die Attraktivierung der Mühlkreisbahn sowie die zweite Schienenachse in Linz, den Ausbau der Summerauerbahn, die Stadtbahn Linz-Gallneukirchen-Pregarten, den viergleisigen Ausbau der Westbahn und entsprechende Park-and-Ride- Anlagen an den ÖV-Achsen. Der nicht zu vermeidende Transitverkehr muss auf einer Ostumfahrung großräumig an Linz vorbei geführt werden.

Für den Westring gab es nie sachliche Argumente. Innovative, zukunftsweisende Projekte sind gefragt, bieten die Grünen eine konstruktive Zusammenarbeit in diesem Sinne an.

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