Lenger: Hiesl & Dobusch-Märchenstunde von 95%igem, entlastenden Westring-Bau gleicht 100%igem vorgezogenen April-Scherz


Mathematik offenbar nicht die Stärke von ÖVP und SPÖ – weitere Verhöhnung der oberösterreichischen Bevölkerung – Hiesl & Dobusch sollen BürgerInnen besser wahre Fakten über das nunmehr völlig überdimensionierte Westring-Überbleibsel präsentieren.

„Offenbar sind ÖVP und SPÖ mittlerweile alle Mittel Recht, um das eigene Gesicht vor der oberösterreichischen Bevölkerung nicht noch mehr zu verlieren, und scheuen auch jetzt nicht zurück, ihre Glaubwürdigkeit nochmals am eigens konstruierten Westring-Altar zu opfern. Anders ist ihre heutige Märchenstunde zum Bau des „Westring-Neu“ nicht zu verstehen“, kommentiert die Grüne Klubobfrau Gerda Lenger die heutigen Aussagen von Landesrat Hiesl und dem Linzer Bürgermeister Franz Dobusch.

„Wenn nun laut Hiesl von einem „Westring light“ keine Rede sein soll, sollte er besser noch einmal einen Blick in seine Planungsunterlagen werfen. Der Westring – von den ursprünglichen Plänen er selbst nie abweichen wollte – ist als Gesamtes geplant, von der A7 kommend und zur A7 wieder einmündend. Übrig geblieben ist jetzt kein Ring mehr, sondern eine völlig überdimensionierte Donaubrücke samt Freinbergtunnel ohne wirkliche Anschlüsse. Vom Ausmaß her ist nicht einmal die Hälfte des gesamten Westring-Projekts übrig geblieben, in Summe aber kein „Westring-light“, sondern ein kostspieliger „Westring-nonsense“ – sofern die Transitautobahn nicht doch noch durch die Hintertür kommen sollte“, so Lenger.

„Wenn für Hiesl der Nordteil „nie oberste Priorität“ gehabt habe, und auch die Westbrücke plötzlich nichtig sein soll, frage ich mich schon, was hier in den letzten Jahren noch alles Entbehrliche geplant wurde. Man sollte endlich mit den Märchenstunden aufhören, und der oberösterreichischen Bevölkerung reinen Wein einschenken: Fakt ist, dass der Westring mit Nord- und Südteil als ökonomisch und ökologisch völlig unsinnige Transit-Autobahn geplant war. Jetzt darf man von keinem „Ring“ mehr sprechen, sondern von einem sinnlosen Brücken- und Tunnelblinddarm, der uns in den nächsten Jahren immense Kosten bringen würde, sofern nicht die UVP das letzte Überbleibsel ohnehin vom Planungstisch fegt“, so Lenger abschließend.

  1. #1 von Ebenhofer F. am 13. Januar 2011 - 14:40

    Ich hatte Jahrelang (täglich) das „Vergnügen“ die Strecke Haid-Ansfelden nach Linz, Kraußstraße zu befahren. Auch während der Bauzeit Bindermichltunnel.
    Da der Bindermichl-(Pfusch)Tunnel sowieso schon überfordert ist und mindesten einmal am Tag in irgendeiner Richtung gesperrt ist wird das bischen Mehrverkehr durch den unsinnigen Westring auch nichts ausmachen! ODER doch?

(wird nicht veröffentlicht)