Lenger: Aus für Westring? – große Chance für innovative Verkehrspolitik


Erleichtert und erfreut zeigt sich Gerda Lenger über das offensichtliche Aus für den Westring: „Auch wenn nicht die Vernunft sondern leere Kassen der Grund für den kolportierten Stopp sind“, ist das eine gute Entscheidung, die Linz davor bewahrt, endgültig unter die Räder zu kommen.

Der Westring ist ein vorgestriges Projekt, widerspricht laut Lebensministerium dem Kyoto-Ziel, unterschreitet die gesamtwirtschaftliche Realisierungswürdigkeit, ist gesundheitsschädlich, führt zur Vernichtung und zum Untergang der innerstädtischen Wirtschaft, zerstört wertvolle Natur, aufgrund gesundheitsgefährdender Schadstoffgrenzwertüberschreitungen droht ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission, die Einreichunterlagen sind in großen Teilen mangelhaft und Aussagen oft  nicht nachvollziehbar.

Nun darf keine Zeit mehr mit dem Herumplanen an einem überteuerten, umwelt- und gesundheitsgefährdenden Uralt-Projekt verloren werden. Es ist höchst an der Zeit, sich  mit der Umsetzung nachhaltiger, verkehrsentlastender ÖV-Projekte in Linz zu befassen“, so Lenger.

Der Großraum Linz braucht dringend den Ausbau und die Attraktivierung der Mühlkreisbahn sowie die zweite Schienenachse in Linz, den Ausbau der Summerauerbahn, die Stadtbahn Linz-Gallneukirchen-Pregarten, den viergleisigen Ausbau der Westbahn und entsprechende Park-and-Ride-Anlagen an den ÖV-Achsen. Es ist allerhöchste Zeit,  endlich die Umsetzung moderner, innovativer Alternativen voranzutreiben“, so Lenger abschließend.

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