Start für „Bruckneruni Neu“ im Frühjahr 2011: Asfinag erwartet bei A26-Bau Zerstörungen und Betriebsauswirkungen an neuer Uni


Negative Asfinag-Stellungnahme zu Bau-Auswirkungen auf die geplante Bruckner-Uni – Schäden und Auswirkungen auf alle anderen Gebäude beim Süd- und Nordteil bis heute nicht untersucht!

Im Frühjahr 2011 erfolgt der Spatenstich für den Neubau der Anton Bruckner Privatuniversität am Fuße des Pöstlingbergs. Ab dem Frühjahr 2014 sollen dort die StudentInnen der Anton Bruckner Privatuniversität musizieren, tanzen oder schauspielern.

Zu diesem Projekt liegt auch eine Stellungnahme der Asfinag vor, die die Untertunnelung der geplanten Bruckner-Uni kritisch beäugt: Demnach sind während der A26-Sprengarbeiten an der Bruckner-Uni mit Schäden zu rechnen. Die Asfinag empfiehlt daher betreffend den Bau der Bruckneruni dringend, im Zuge der Planungen einen erschütterungstechnischen Gutachter zu bestellen.

Die Asfinag rechnet schon jetzt „in jedem Fall mit Mehrkosten“: „Durch Sondermaßnahmen können die Sprengerschütterungen reduziert werden, dies bedeutet aber in jedem Fall Mehrkosten im Tunnelbau für die ASFINAG. Da zum Anrainerschutz Nachtarbeitsverbote verhängt werden können, der Schutz des Universitätsbetriebes aber Einschränkungen bei Tag fordern würde, kann es hier zu problematischen Situationen kommen, in jedem Falle aber zu einer Erhöhung der Baukosten für die ASFINAG“, so die Stellungnahme.

„Wenn sogar Zerstörungen an einem neu zu errichtenden Gebäude zu erwarten sind, dann sind erst Recht Schäden an bereits bestehenden Gebäuden zu befürchten“, so Lenger. Betroffen wären hier sämtliche Wohnhäuser und sonstige Gebäude entlang der Tunneltrasse von Süd-und Nordteil, unter anderem z.B. Bergschlössl, Stadion, Martinskirche, Pöstlingbergkirche oder Petrinum. Ohne entsprechende technische/bauliche Maßnahmen im Vorfeld und ohne Beweissicherung ist daher im Zuge allfälliger Schäden an Bauwerken mit unzähligen Klagen und langwierigen Gerichtsprozessen zu Lasten der geschädigten EigentümerInnen zu rechnen“, so Lenger.

„Wie viele negative Stellungnahmen und Gutachten müssen noch präsentiert werden, bis die politischen Verantwortlichen endlich zur Räson kommen, und den maßlos überteuerten, fehlgeplanten sowie Umwelt- und Lebensqualität zerstörenden Westring aufgeben?“, hofft Lenger auf ein endgültiges Aus seitens Bundesministerin Bures im Zuge der derzeitigen Evaluierung der Verkehrs-Großprojekte in Österreich.

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