Plattform der Westring-Bürgerinitiativen entscheidet sich nun für Gutachter aus Deutschland – RegioConsult aus Marburg ist Westring-Gutachter


Die Entscheidung ist gefallen. Die überparteiliche Plattform gegen die Westring-Transitautobahn hat nun einen eigenen Gutachter bestellt.
Die renommierte Fachagentur RegioConsult aus Marburg (D) wird im Auftrag der Initiativen die von der ASFINAG und dem Land OÖ behauptete Umweltverträglichkeit des Westrings auf Herz und Nieren prüfen.

Plattform-Sprecher Jaeger: „Es ist uns gelungen, absolute Profis an Land zu ziehen, die keinen Vergleich mit den von der ASFINAG beauftragten Gutachtern zu scheuen brauchen“.*

Gemeinsam mit dem von der überparteilichen Plattforum gegen die Westring-Transitautobahn A 26 nun beauftragten Institut RegioConsult aus Marburg geht ein Schweizer Institut aus Bern und ein weiteres aus München ins Rennen. Letztendlich erhält die renommierte Fachagentur für Verkehrs- und Stadtplanung RegioConsult aus Marburg (Referenzen
unter: www.regioconsult-marburg.com
<http://www.regioconsult-marburg.com/>
) den Auftrag für die Prüfung der von der ASFINAG und dem Land OÖ behaupteten Umweltverträglichkeit des Linzer Westrings, der so genannten A 26. Die von namhaften Politikern populistisch als „Umweltprojekt“ bezeichnete Hochleistungsautobahn, die mit einer siebenspurigen Donaubrücke und insgesamt acht Tunnelportalen den besonders schützenswerten Grünbereich der Linzer Donaupforte sowie dichtbesiedelte Linzer Wohngebiete durchschneiden, wird im Auftrag der Initiativen unter anderem in diesen Punkten genau unter die Lupe genommen werden:

– Auswertung der Planunterlagen zur A 26 Westring Linz

– Analyse und Bewertung der Verkehrsuntersuchung und der verkehrlichen Grundlagen und Erhebungen zur A 26 Westring Linz

– Analyse und Bewertung der Verkehrstechnik zur A 26-Westring Linz

– Analyse und Bewertung der Lärmtechnik zur A 26-Westring Linz

– Überprüfung der Emissionsberechnung für Linz durch Lärmkontor GmbH

– Analyse und Bewertung der Untersuchung Luftschadstoffe zur A 26-Linz

Die in der Westring-Plattform vereinten Bürgerinnen und Bürger (rund 13.000 Unterschriften plus 1.500 Einzeleinwendungen, somit rd. 14.500 öffentliche Bekenntnisse gegen den Westring) erwarten sich von dieser Untersuchung durch RegioConsult, den aus finanziellen Erwägungen und Gründen der Vernunft schon wackelnden Westring endgültig zu Fall zu bringen. Plattform-Sprecher Dr. Alfred Jaeger: „Natürlich haben wir darüber hinaus noch einige Eisen im Feuer, die wir mit RegioConsult erst schärfen müssen. Schließlich bereiten wir uns schon intensiv auf die mündliche Verhandlung in Linz vor“. Die schon längst hätte stattfinden müssen, überfällig ist und möglicherweise sogar verschleppt wird. Würde doch ein Nachweis der „Unverträglichkeit“ des Westrings, sprich dessen Gefährlichkeit für die Gesundheit der Linzer Bevölkerung, für den einen oder anderen hochjubelnden Befürworter einen erheblichen Gesichtsverlust bedeuten.

Einige Vorarbeiten und Untersuchungen zur Westring-Transitautobahn A
26 hat RegioConsult bereits im Vorfeld geleistet. Mit ersten Ergebnissen ist in Kürze zu rechnen.

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