Westring-Schummeleien ohne Ende: UVP-Filetierungen verwischen reale Belastungen!


Als Bestätigung empfindet die Linzer Grüne Klubobfrau Gerda Lenger die Zahlen, die die Plattform gegen die Westring-Transitautobahn gestern in einer Pressekonferenz verlautbaren ließ.

Selbst die ASFINAG spricht jetzt von einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von 4000 Fahrzeugen pro Tag, die durch die Teilung von Nord- und Südteil nicht ausgewiesen wurden. „Das bestätigt wieder einmal unsere Forderungen nach einem „Zurück an den Start“. Die Gesundheit der LinzerInnen muss einfach wichtiger sein als der Transit“, so Lenger.

„Die ständigen Verzögerungen und auch die Filetierung der Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) von S 10 und Westring ist scheinbar nichts anderes als ein simpler Trick, da die Transitstrecke ansonsten offenbar nicht genehmigungsfähig wäre. Wenn Dämme und Lärmschutzwände gegen Stickstoffdioxid – die Vorläufersubstanz des bodennahen, gesundheitsschädlichen Reizgases Ozon – schützen sollen, was man am Abschnitt Auhof-Treffling in einem Ergänzungsgutachten in Erwägung zieht, mache ich mir wirklich große Sorgen um die Qualität des ganzen Verfahrens, und um die gesamte Lebensqualität in Linz“.

Die Grünen Linz fordern Bürgermeister Dobusch auf ein Neues auf, sich endlich für die Linzerinnen und Linzer stark zu machen und eine sinnvolle Lösung für die PendlerInnen zu suchen, anstatt für überregionalen Transit-Verkehr einzustehen. Die Durchführung einer umfassenden, strategischen Umweltprüfung (SUP) ist unbedingt notwendig, damit könnte – auch unter Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs – eine bessere, umwelt- und menschenfreundlichere sowie kostengünstigere und arbeitsplatzintensivere Lösung zur Westring- Autobahn umgesetzt werden.

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