westring.atBürger:inneninitiative gegen den Bau der A26

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2025

  1. 2025

    Bau und Zeitpläne

    Laut Budgetdienst des Parlaments (Oktober 2025) verlängerte die Inbetriebnahme des ersten Teils der A 26 das Autobahnnetz 2024 um 1 km; im ASFINAG-Bauprogramm 2025–2030 ist für den Abschnitt HASt Waldeggstraße–ASt Donau Süd (3,3 km) die Verkehrsfreigabe 2032 und für Knoten Linz/Hummelhof–HASt Waldeggstraße (0,7 km) 2035 eingetragen.

    Die Inbetriebnahme eines ersten Teils der A 26 Linzer Autobahn (Linzer Westring) verlängerte das Netz um 1 km im Jahr 2024. [...] Im 2024 vorgelegten Bauprogramm 2025 bis 2030 der ASFINAG sind folgende Neubauprojekte enthalten: Tabelle 12: Neubauprojekte im Bauprogramm der ASFINAG [...] A 26 Knoten Linz/Hummelhof - HASt Waldeggstraße 0,7 2035 A 26 HASt Waldeggstraße - ASt Donau Süd 3,3 2032

    Budgetdienst: Kosten für den Bau und Erhalt von Straßen in Österreich

  2. 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Laut Vorbericht zum Linzer Voranschlag 2026 stellte das Bundesfinanzgericht fest, dass mangels Leistungsaustauschs keine Umsatzsteuer auf die Westring-Finanzierungsbeiträge zu leisten ist; für 2026 sind 2,2 Mio. Euro für die Westring-Finanzierung veranschlagt.

    Feststellung des Bundesfinanzgerichts, dass mangels Vorliegens eines entsprechenden Leistungsaustausches keine Umsatzsteuer auf Finanzierungsbeiträge des „Westrings" zu leisten sind, verringert sich das Investvolumen deutlich (Vorjahr: 34,7 Mio. €). Großprojekte bestehen weiterhin aus der Finanzierung des „Westrings" mit 2,2 Mio. €

    Voranschlag 2026 Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Vorbericht

  3. 2025

    Rechnungshof

    Für Aussagen über die Verkehrswirksamkeit eines ÖV-Ausbaus diente der Planfall 12; er prognostizierte den Verkehr 2025 bei gleichzeitigem Ausbau der A 26 Nord und Süd sowie Bau der City-S-Bahn, also mit Autobahn.

    Für Aussagen über die Verkehrswirksamkeit bei Ausbau des öffentlichen Verkehrs (ÖV) diente der Planfall 12. Dabei wurden jene Verkehrszahlen prognostiziert, die im Jahr 2025 bei gleichzeitigem Ausbau der A 26 Nord und Süd sowie des Baus der City–S–Bahn erwartet werden (Anhang I).

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  4. 2025

    Rechnungshof

    Laut Verkehrsprognose wäre der Verkehr im Nullplanfall (ohne A 26) bis 2025 gegenüber dem Bestand 2005 um durchschnittlich 37 % gestiegen, mit einer Bandbreite von 13 % (B 126) bis 62 % (B 139 Waldeggstraße und Kärntnerstraße).

    Die Verkehrsprognosen des Planfalls 13 (Nullplanfall), welcher den zu erwartenden Verkehr im Jahr 2025 für den Fall darstellte, dass die A 26 nicht gebaut wird, zeigten gegenüber dem Bestand 2005 Steigerungen um durchschnittlich 37 %. Die Bandbreite der Verkehrszunahme lag zwischen 13 % auf der B 126 im Bereich der Auffahrt zur A 7 und 62 % auf der B 139 im Bereich der Waldeggstraße (nördlich der Kudlichstraße) sowie in der Kärntnerstraße.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  5. 2025

    Rechnungshof

    Im Vergleich des Bestands 2005 mit dem Planfall A 26 Süd im Jahr 2025 wäre der Verkehr auf allen untersuchten Straßenabschnitten bis auf zwei gestiegen; der Bau der A 26 Süd könne laut Rechnungshof lediglich einen noch höheren Anstieg verhindern.

    Der RH gab aber auch zu bedenken, dass es bei theoretischem Vergleich der Bestandszahlen des Jahres 2005 mit dem Vorhabensplanfall bei Errichtung der A 26 Süd auf allen Straßenabschnitten mit zwei Ausnahmen zu einer Steigerung des Verkehrsaufkommens kommen würde und die Realisierung der A 26 Süd lediglich einen noch höheren Anstieg der Verkehrszahlen verhindern könnte.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  6. 2025

    Rechnungshof

    Gegenüber dem Nullplanfall 2025 erwartete die Prognose mit A 26 Süd deutliche Entlastungen: oberirdische Waldeggstraße rund minus 63 % (minus 42.900 Kfz/24h), Rudolfstraße rund minus 30 % (minus 11.300 Kfz/24h), Nibelungenbrücke rund minus 34 % (minus 23.800 Kfz/24h).

    Die Gegenüberstellung zeigte Verkehrsreduktionen von rd. 63 % (– 42.900 Kfz/24h) im Bereich des oberirdisch geführten Teils der Waldeggstraße13 (B 139), von rd. 30 % (– 11.300 Kfz/24h) im Bereich der Rudolfstraße (B 127) und von rd. 34 % (– 23.800 Kfz/24h) im Bereich der Nibelungenbrücke (B 129).

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  7. 2025

    Rechnungshof

    Laut Fußnote des RH ergab sich die Entlastung der oberirdischen Waldeggstraße vor allem durch Verlagerung in die Unterflurtrasse; insgesamt war in diesem Bereich gegenüber dem Nullplanfall ein um 13.300 Kfz/24h erhöhtes Verkehrsaufkommen zu erwarten.

    Die deutliche Verkehrsreduktion im oberirdisch geführten Teil der Waldeggstraße ergab sich insbesondere durch eine teilweise Verlagerung des Verkehrs auf die Unterflurtrasse Waldegg. Insgesamt war ein erhöhtes Verkehrsaufkommen gegenüber dem Nullplanfall um 13.300 Kfz/24h in diesem Bereich zu erwarten.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  8. 2025

    Rechnungshof

    Auf der A 7 erwartete die Prognose durch die A 26 Süd nur geringe Entlastungen gegenüber dem Nullplanfall 2025: rund minus 4 % (minus 5.000 Kfz/24h) an der Voest-Brücke und rund minus 2 % (minus 2.400 Kfz/24h) an der Ostbrücke.

    Auch auf der A 7 wird mit geringfügigen Verkehrsreduktionen von rd. 4 % (– 5.000 Kfz/24h) im Bereich der Voest–Brücke und rd. 2 % (– 2.400 Kfz/24h) im Bereich der Ostbrücke gerechnet.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  9. 2025

    Rechnungshof

    Mit A 26 Süd erwartete die Prognose 2025 gegenüber dem Nullplanfall Verkehrszunahmen unter anderem auf der Westbrücke (+24 %, +16.600 Kfz/24h) und in der Kärntnerstraße (+20 %, +5.500 Kfz/24h).

    So wird es z.B. auf der Westbrücke (B 139) zu einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von rd. 24 % (+ 16.600 Kfz/24h), im Bereich der Kärntnerstraße von rd. 20 % (+ 5.500 Kfz/24h), auf der B 127 (westlich der A 26) von rd. 9 % (+ 2.600 Kfz/24h), auf der B 129 (westlich der A 26) von rd. 5 % (+ 900 Kfz/24h) und auf der A 7 südlich des Knotens Bindermichl von rd. 2 % (+ 2.100 Kfz/24h) kommen.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  10. 2025

    Rechnungshof

    2025 erstattete die ASFINAG dem Land Oberösterreich Umsatzsteuer betreffend die A 26 in Höhe von 8,2 Mio. Euro zurück.

    37 Im Jahr 2025 zeigte sich eine größere Abweichung, die mit der Rückerstattung der Umsatzsteuer betreffend die A 26 durch die ASFINAG (8,2 Mio. Euro, Rotabsetzung bei VA-Stelle 1/611606/7480/000) zusammenhing. Dieser Rückersatz ist Teil der beantragten Ü-Mittel für das Jahr 2026.

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Landesstraßenerhaltung, LRH-P-100005-1-2026-LI

  11. 2025

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Die LINZ LINIEN beförderten 2025 107,22 Mio. Fahrgäste, davon 64,93 Mio. mit der Straßenbahn.

    Straßenbahn 64,93 30,90 742,14 246,73 ... Gesamt 107,22 214,05 1.348,77 431,99

    LINZ AG Geschäftsbericht 2025

  12. 2025

    Argumente der Befürworter

    Laut Verkehrsgutachten im UVP-Bescheid 2014 sinkt der Werktagsverkehr (DTVw Mo-Fr) auf der Nibelungenbrücke in Betriebsphase 1 (nur Donaubrücke) im Prognosejahr 2025 von 59.800 auf 47.300 Kfz/24h, in Betriebsphase 2 auf 37.000 Kfz/24h, und im Prognosejahr 2030 von 62.200 (Nullplanfall) auf 38.800 Kfz/24h (Endausbau).

    Nibelungenbrücke 59.800 47.300 37.000 62.200 38.800

    BMVIT, UVP-Genehmigungsbescheid A 26, 22.12.2014

  13. 2025

    Argumente der Befürworter

    Laut Rechnungshof 2012 sagte die Verkehrsprognose ohne A 26 für 2025 gegenüber 2005 im Schnitt 37 Prozent mehr Verkehr voraus.

    Bei Nichterrichtung der A 26 zeigte die Verkehrsprognose für das Jahr 2025 gegenüber dem Bestand des Jahres 2005 eine Steigerung des Verkehrsaufkommens von durchschnittlich 37 %.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10

  14. 2025

    Argumente der Befürworter

    Der Rechnungshof hielt 2012 fest, dass die A 26 Süd laut Prognose 2025 im Vergleich zu 2005 auf fast allen Abschnitten (außer oberirdische Waldeggstraße und Rudolfstraße) nur einen noch höheren Verkehrsanstieg verhindert. Zur Lösung der Linzer Verkehrsprobleme sei daher der gleichzeitige Ausbau des öffentlichen Verkehrs unabdingbar.

    Im Vergleich zum Bestandsjahr 2005 wird bei Bau der A 26 Süd auf fast allen Straßenabschnitten mit Ausnahme des oberirdisch geführten Teils der Waldeggstraße und der Rudolfstraße (B 127) ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Die Realisierung der A 26 Süd wird lediglich einen noch höheren Anstieg der Verkehrszahlen verhindern können, weshalb es unabdingbar ist, zur Lösung der Linzer Verkehrsprobleme den gleichzeitigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu forcieren.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10

  15. 2025

    Hintergrund

    Laut ASFINAG-Prognose (RH) fahren über die Nibelungenbrücke im Bestand 2005 47.000 Kfz/24h, 2025 ohne A 26 70.900 und mit A 26 Süd 47.100. Die A 26-Donaubrücke trägt zusätzlich 38.200 Kfz/24h, beide Querschnitte zusammen ergeben rund 85.300.

    B 129 Nibelungenbrücke 47.000 (Bestand 2005) | 70.900 (PF 13, 2025N) ... Tabelle 4: Nibelungenbrücke PF 10 47.100 / PF 13 70.900; A 26 Donaubrücke 38.200

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  16. 2025

    Hintergrund

    Laut ASFINAG-Prognose (RH) sinkt der Verkehr 2025 mit A 26 Süd gegenüber dem Nullfall in der Waldeggstraße um 63 %. Er steigt aber auf der Westbrücke um 24 % und in der Kärntnerstraße um 20 %, gegenüber dem Bestand 2005 in der Kärntnerstraße um 94 %.

    Verkehrsreduktionen von rd. 63 % (– 42.900 Kfz/24h) im Bereich des oberirdisch geführten Teils der Waldeggstraße (B 139) ... Westbrücke (B 139) zu einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von rd. 24 % (+ 16.600 Kfz/24h), im Bereich der Kärntnerstraße von rd. 20 % (+ 5.500 Kfz/24h)

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  17. 2025

    Hintergrund

    Laut RH ließ die Verkehrsprognose auch ohne A 26 Süd bis 2025 in allen Bereichen eine Verkehrssteigerung erwarten, im Schnitt +37 % gegenüber dem Bestand 2005.

    zeigten gegenüber dem Bestand 2005 Steigerungen um durchschnittlich 37 %. ... Der RH wies darauf hin, dass die Verkehrsprognosen für den Fall, dass die A 26 Süd nicht gebaut werden würde, in allen Bereichen eine Steigerung des Verkehrs erwarten ließen.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  18. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Laut Nahzeitprognose des Umweltbundesamts (2. September 2026) überschreiten die österreichischen Emissionen außerhalb des Emissionshandels 2025 die zulässige ESR-Höchstmenge von rund 40,7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent um rund 0,8 Mio. Tonnen; die Gesamtemissionen steigen 2025 um ca. 0,7 % auf 67,1 Mio. Tonnen.

    die Emissionen im Jahr 2025 um ca. 0,7%, das entspricht 0,5 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent. Nach den vorläufigen Daten wird damit ein Wert in der Höhe von 67,1 Mio. Tonnen erreicht. [...] Die für 2025 zulässige Höchstmenge gemäß Effort Sharing Regulation (ESR) von rund 40,7 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalent wird nach den vorläufigen Daten um rund 0,8 Mio. Tonnen überschritten.

    Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen steigen 2025 um 0,7% (02.09.2026)

  19. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Der Verkehrssektor emittierte 2025 laut Nahzeitprognose Verkehr des Umweltbundesamts rund 18,3 Mio. Tonnen Treibhausgase, ein Rückgang von 6,5 % bzw. 1,3 Mio. Tonnen gegenüber 2024, vor allem wegen sinkender Kraftstoffexporte im Straßengüterverkehr.

    Demnach wurden im Jahr 2025 rund 18,3 Mio. Tonnen Treibhausgase emittiert. Gegenüber 2024 entspricht das einem Rückgang von 6,5% beziehungsweise 1,3 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalent. [...] Maßgeblich für diese Entwicklung war der Rückgang der Emissionen im Straßengüterverkehr, insbesondere aufgrund sinkender Kraftstoffexporte.

    Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor sinken 2025 um 6,5% (29.09.2026)

  20. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Das Regierungsprogramm 2025–2029 von ÖVP, SPÖ und NEOS sieht vor, dass bereits genehmigte Autobahnen und Schnellstraßen „schnellstmöglich realisiert“ und anhängige Verfahren zügig weitergeführt werden.

    sollen Autobahnen und Schnellstraßen (im Bundesstraßengesetz angeführt), die bereits über eine Genehmigung verfügen, (z. B. S1 Spange) schnellstmöglich realisiert werden und anhängige Verfahren und Planungen zügig weitergeführt werden.

    Regierungsprogramm 2025–2029 „Jetzt das Richtige tun. Für Österreich.“

  21. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Das Regierungsprogramm 2025–2029 sieht für das ASFINAG-Bauprogramm nur eine begleitende Effektivitätsprüfung vor, die keine Verzögerungen verursachen darf.

    Für das weitere aktuelle ASFINAG-Bauprogramm wird eine begleitende Prüfung hinsichtlich der Effektivität durchgeführt, ohne dadurch Verzögerungen bei den Verfahren und den Projektrealisierungen zu verursachen

    Regierungsprogramm 2025–2029

  22. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Das Regierungsprogramm 2025–2029 hält am Ziel der Klimaneutralität 2040 fest und kündigt ein Klimagesetz mit verbindlichen jährlichen Obergrenzen für nationale Gesamtemissionen an.

    Ein Klimagesetz schafft den regulatorischen Rahmen [...] Es enthält verbindliche jährliche Obergrenzen für nationale Gesamtemissionen. [...] Der Klimafahrplan stellt zudem, gemäß dem Ziel der Klimaneutralität 2040, die Maßnahmen des Bundes und der Bundesländer dar.

    Regierungsprogramm 2025–2029

  23. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Die Bundesregierung 2025–2029 bekennt sich im Regierungsprogramm dazu, den Bodenverbrauch effektiv auf 2,5 ha pro Tag zu reduzieren und bis Ende 2026 einen klaren Zielpfad zu entwickeln.

    Die Bundesregierung bekennt sich dazu, den Bodenverbrauch effektiv auf 2,5 ha pro Tag zu reduzieren. Zu diesem Zweck sollen Planungs- und Widmungskompetenzen stärker auf Landesebene gebündelt und ein klarer Zielpfad bis Ende 2026 entwickelt werden.

    Regierungsprogramm 2025–2029

  24. 2025

    Klima und Bundespolitik

    Die Flächeninanspruchnahme in Österreich betrug 2025 laut Umweltbundesamt 5.681 km²; 30 % davon entfallen auf Verkehrsflächen.

    Die Flächeninanspruchnahme (FI) im Jahr 2025 beträgt 5.681 km2. ... 30% der beanspruchten Flächen werden für den Verkehr genutzt

    Umweltbundesamt: Flächeninanspruchnahme

  25. 2025

    Luft und Lärm

    Der NO2-Jahresmittelwert an der Messstelle Linz-Römerberg betrug 2025 28,0 µg/m³ (Enns-Kristein 3: 24,1 µg/m³); beide sind die höchstbelasteten verkehrsnahen Stationen in Oberösterreich.

    Im Jahr 2025 erreichte der JMW an der Messstation Enns-Kristein 3 24,1 µg/m³ und in Linz-Römerberg 28,0 µg/m³

    Land OÖ, Umwelt Prüf- und Überwachungsstelle: Luftgüte Jahresbericht 2025 (Inspektionsbericht, ausgestellt 27.07.2026)

  26. 2025

    Luft und Lärm

    Der ab 1. Jänner 2030 geltende NO2-Jahresgrenzwert der EU-Richtlinie 2024/2881 von 20 µg/m³ wurde 2025 an Linz-Römerberg, Linz-Neue Welt und Enns-Kristein 3 noch nicht eingehalten.

    Bis auf die Messstellen Linz-Römerberg, Linz-Neue Welt und Enns-Kristein 3 wurde auch der ab dem 01. Jänner 2030 geltende Grenzwert der neuen EU-Luftqualitätsrichtlinie 2024/2881/EU von 20 µg/m³ bereits eingehalten.

    Land OÖ, Umwelt Prüf- und Überwachungsstelle: Luftgüte Jahresbericht 2025 (Inspektionsbericht, ausgestellt 27.07.2026)

  27. 2025

    Luft und Lärm

    Das Land OÖ nennt die Eröffnung der A26-Donautalbrücke Ende 2024 als wahrscheinliche Mitursache dafür, dass der durchschnittliche tägliche Verkehr an der Messstation Linz-Römerberg von 2024 auf 2025 um 3 % stieg; die NO2-Immissionen stiegen dort von 27 auf 28 µg/m³.

    Ende 2024 wurde die neue Donautalbrücke (A26) eröffnet. Dies ist wahrscheinlich unter anderem eine Ursache, dass an der Messstation Linz-Römerberg der durchschnittliche tägliche Verkehr von 2024 auf 2025 um 3 % gestiegen ist. Ebenso sind die NO2 Immissionen von 27 µg/m³ auf 28 µg/m³ leicht angestiegen.

    Land OÖ, Umwelt Prüf- und Überwachungsstelle: Luftgüte Jahresbericht 2025 (Inspektionsbericht, ausgestellt 27.07.2026)

  28. 2025

    Hintergrund

    Laut ASFINAG-Prognose (vom RH wiedergegeben) fahren über die Nibelungenbrücke im Bestand 2005 47.000 Kfz/24h, im Nullplanfall 2025 70.900 und mit der A 26 Süd 2025 47.100; die neue Donaubrücke trägt 2025 38.200 Kfz/24h.

    B 129 Nibelungenbrücke 47.000 (Bestand 2005) | 70.900 (Nullplanfall 2025) ; B 129 Nibelungenbrücke 47.000 | 47.100 (Vorhabensplanfall) ; A 26 Donaubrücke 38.200

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10, Tabellen 3 bis 5

  29. 2025

    Hintergrund

    Mit der A 26 Süd erwartet die Prognose 2025 auf der A 7 südlich Knoten Bindermichl 126.600 Kfz/24h (Bestand 2005: 96.800) und auf der Voest-Brücke 114.900 (Bestand: 92.100); der RH hält fest, dass gegenüber 2005 auf fast allen Abschnitten mehr Verkehr erwartet wird.

    A 7 südlich Knoten Bindermichl 96.800 | 126.600 ; A 7 Voest–Brücke 92.100 | 114.900 ... Im Vergleich zum Bestandsjahr 2005 wird bei Bau der A 26 Süd auf fast allen Straßenabschnitten mit Ausnahme des oberirdisch geführten Teils der Waldeggstraße und der Rudolfstraße (B 127) ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet.

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  30. 2025

    Verkehr

    Laut Rechnungshof zeigte die ASFINAG-Verkehrsprognose ohne A 26 (Nullplanfall) für 2025 gegenüber dem Bestand 2005 eine Verkehrszunahme von durchschnittlich 37 Prozent, mit einer Bandbreite von 13 Prozent (B 126) bis 62 Prozent (Waldeggstraße, Kärntnerstraße).

    15.1 Die Verkehrsprognosen des Planfalls 13 (Nullplanfall), welcher den zu erwartenden Verkehr im Jahr 2025 für den Fall darstellte, dass die A 26 nicht gebaut wird, zeigten gegenüber dem Bestand 2005 Steigerungen um durchschnittlich 37 %. Die Bandbreite der Verkehrszunahme lag zwischen 13 % auf der B 126 im Bereich der Auffahrt zur A 7 und 62 % auf der B 139 im Bereich der Waldeggstraße (nördlich der Kudlichstraße) sowie in der Kärntnerstraße.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  31. 2025

    Verkehr

    Laut Rechnungshof hätte die A 26 Süd gegenüber dem Nullplanfall 2025 die Waldeggstraße um rund 63 Prozent (minus 42.900 Kfz/24h), die Rudolfstraße um rund 30 Prozent (minus 11.300) und die Nibelungenbrücke um rund 34 Prozent (minus 23.800) entlastet.

    Die Gegenüberstellung zeigte Verkehrsreduktionen von rd. 63 % (– 42.900 Kfz/24h) im Bereich des oberirdisch geführten Teils der Waldeggstraße (B 139), von rd. 30 % (– 11.300 Kfz/24h) im Bereich der Rudolfstraße (B 127) und von rd. 34 % (– 23.800 Kfz/24h) im Bereich der Nibelungenbrücke (B 129).

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  32. 2025

    Verkehr

    Laut Rechnungshof war mit der A 26 Süd 2025 auf einigen Abschnitten mehr Verkehr zu erwarten als ohne sie, etwa auf der Westbrücke plus 24 Prozent (plus 16.600 Kfz/24h) und auf der Kärntnerstraße plus 20 Prozent (plus 5.500 Kfz/24h).

    So wird es z.B. auf der Westbrücke (B 139) zu einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von rd. 24 % (+ 16.600 Kfz/24h), im Bereich der Kärntnerstraße von rd. 20 % (+ 5.500 Kfz/24h)

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  33. 2025

    Politik und Abstimmungen

    Laut MeinBezirk erklärte der Magistrat später auch rund 900 Unterschriften für ungültig, weil die Unterzeichnenden zwar beim Unterschreiben, aber nicht mehr bei der Übergabe in Linz wohnten.

    Zudem erklärte der Magistrat später auch rund 900 Unterschriften als ungültig. Die Unterzeichnenden hätten zwar zum Zeitpunkt der Unterschriftenabgabe ihren Wohnsitz in Linz gehabt, zum Zeitpunkt der Übergabe jedoch nicht mehr

    MeinBezirk Linz: Bürgerinitiative kämpft weiter um Volksbefragung zu Grüngürtel und Westring (Februar 2026)

  34. 2025

    Verkehr

    Laut DORIS (Land OÖ) betrug an der Dauerzählstelle 4021 B127 Puchenau im Gesamtjahr 2025 der JDTV 22.155 Kfz pro Tag (Gesamtverkehr) und 24.745 Kfz pro Werktag.

    Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4021 / B127 Puchenau ); volles Jahr: 2025 JDTV Werkverkehr: 24745 KFZ/24h ... JDTV Gesamtverkehr: 22155 KFZ/24h

    DORIS interMAP Verkehrszählung B127 Rohrbacher Straße, Puchenau (Land OÖ)

  35. 2025

    Projekt und Bundesstraßengesetz

    Laut Rechnungshof hätte der Ringschluss mit A 26 Nord gegenüber der A 26 Süd allein im Planfall 2025 u. a. die Nibelungenbrücke um weitere 3.200 Kfz/24h (−7 %) und die Rudolfstraße um 3.300 Kfz/24h (−14 %) entlastet; die A 7 Voest-Brücke wäre um 5.000 Kfz/24h (−5 %) geringer belastet gewesen.

    B 127 Rudolfstraße 22.900 26.200 – 3.300 – 14 / B 129 Nibelungenbrücke 43.900 47.100 – 3.200 –7 / A7 Voest–Brücke 109.900 114.900 – 5.000 –5 ... Das Verkehrsaufkommen auf der A 7 hätte durch den Ringschluss z.B. im Bereich der Voest–Brücke um weitere 5.000 Kfz/24h ... reduziert, die Nibelungenbrücke um weitere 3.200 Kfz/24h ... entlastet werden können.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  36. 26. Jänner 2025

    Politik und Abstimmungen

    Dietmar Prammer (SPÖ) wurde am 26. Jänner 2025 in der Stichwahl mit 77,1 Prozent (48.714 Stimmen) zum Bürgermeister von Linz gewählt, Michael Raml (FPÖ) erhielt 22,9 Prozent (14.462 Stimmen). Die Wahlbeteiligung nur mit amtlicher Quelle angeben; Linz News nennt 42,2 Prozent, widerspricht sich aber im Text.

    Prammer Dietmar 77,1% / 48.714 Stimmen / Dr. Raml Michael 22,9% / 14.462 Stimmen ... Wahlbeteiligung: 42,2 Prozent

    Linz News: Prammer ist neuer Bürgermeister (26.01.2025)

  37. 6. März 2025

    Luft und Lärm

    Der höchste NO2-Halbstundenmittelwert 2025 in Oberösterreich wurde mit 197 µg/m³ am 6. März 2025 an Linz-Römerberg gemessen, knapp unter dem Grenzwert von 200 µg/m³.

    Der höchste HMW mit 197 µg/m³ an der Messstelle Linz-Römerberg wurde im Jahr 2025 wider Erwarten am 06. März 2025 um 16:30 Uhr (MEZ) gemessen.

    Land OÖ, Umwelt Prüf- und Überwachungsstelle: Luftgüte Jahresbericht 2025 (Inspektionsbericht, ausgestellt 27.07.2026)

  38. 11. März 2025

    Argumente der Befürworter

    Land OÖ und Stadt Linz erklärten im März 2025, die prognostizierte Entlastung der Nibelungenbrücke durch die Donautalbrücke habe sich deutlich bestätigt, mit damals rund 8.000 Fahrzeugen auf der neuen Brücke. Diesen Spielraum nutzen sie für provisorische Radfahrstreifen auf der Nibelungenbrücke ab April 2025.

    Aktuell präferieren rund 8.000 Fahrzeuge die Donautalbrücke. [...] Diesen Spielraum nutzen wir gezielt, um die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen

    Stadt Linz Medienservice: LR Steinkellner / Bgm. Prammer / Vbgm. Hajart: Startschuss für provisorische Radfahrstreifen auf der Nibelungenbrücke

  39. 13. März 2025

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Der Linzer Gemeinderat beschloss am 13. März 2025 die Finanzierungsvereinbarung für die O-Buslinie 48; laut Verkehrsstudien sollen langfristig mehr als 20.000 Fahrgäste täglich die Linie nutzen.

    In der Linzer Gemeinderatssitzung vom 13. März 2025 wurde die Finanzierungs-Vereinbarung für die geplante Obus-Linie 48 ... beschlossen. ... Laut Verkehrsstudien werden langfristig mehr als 20.000 Fahrgäste täglich die neue Obus-Linie 48 nutzen.

    LINZ AG Presseinformation vom 1. April 2025: Obus-Linie 48

  40. 28. März 2025

    Verkehr

    Ende März 2025 (Tips, 28.3.2025) fuhren rund 8.000 Autos pro Tag über die Donautalbrücke, auf der Nibelungenbrücke sank der Verkehr von bis zu 38.000 auf rund 28.000 Fahrzeuge pro Tag (28-Tage-Schnitt); Steinkellner sagte, die volle Wirkung komme erst mit dem Freinbergtunnel (2032).

    Allerdings könne die Donautalbrücke ihre finale Wirkung erst nach Fertigstellung des Tunnels durch den Freinberg (2032) entfalten. Derzeit wird die neue Brücke von rund 8.000 Autos täglich befahren, auf der Nibelungenbrücke ging die Zahl von bis zu 38.000 Fahrzeugen täglich auf rund 28.000 Fahrzeuge (Durchschnittswert der letzten 28 Tage) zurück.

    Tips: Brücken-Streit in Linz betrifft auch Mühlviertler Pendler

  41. 24. April 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Am 24. April 2025 lehnte der Gemeinderat einen Antrag von GR Brandstetter, Grünen und KPÖ ab, wonach die Stadt künftige A26-Kostensteigerungen nicht mehr mittragen und aus dem Finanzierungsvertrag aussteigen soll; SPÖ, ÖVP und NEOS enthielten sich, die FPÖ stimmte dagegen.

    Der Gemeinderat der Stadt Linz bekennt sich dazu, Kostensteigerungen im Zusammenhang mit der Errichtung der A26 nicht mehr mitzutragen und diese zum Anlass zu nehmen, aus dem bestehenden Finanzierungsvertrag zwischen ASFINAG, Land Oberösterreich und der Stadt Linz, auszusteigen. ... Der Antrag wurde mehrstimmig abgelehnt. Stimmenthaltung: SPÖ, ÖVP, NEOS; Gegenstimme: FPÖ

    Wortprotokoll-Auszug der 29. Gemeinderatssitzung am 24.4.2025, TOP J12

  42. 24. April 2025

    Politik und Abstimmungen

    Am 24. April 2025 lehnte der Gemeinderat einen Antrag (Berichterstatter GR Brandstetter, gemeinsam mit Grünen und KPÖ) ab, wonach sich die Stadt bekennen sollte, Kostensteigerungen der A26 nicht mehr mitzutragen und aus dem Finanzierungsvertrag auszusteigen; SPÖ (21), ÖVP (11) und NEOS (2) enthielten sich, FPÖ (9) stimmte dagegen.

    J 12 Finanzielle Verantwortung wahren. Unser Stadtbudget vor weiteren Kostenexplosionen der A26 schützen / Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. / Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (11), NEOS (2) / Gegenstimme: FPÖ (9). Antragstext: ‚Der Gemeinderat der Stadt Linz bekennt sich dazu, Kostensteigerungen im Zusammenhang mit der Errichtung der A26 nicht mehr mitzutragen und diese zum Anlass zu nehmen, aus dem bestehenden Finanzierungsvertrag ... auszusteigen.

    Protokoll über die 29. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz am 24. April 2025

  43. 24. April 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Der gemeinsam von Gemeinderat Brandstetter, KPÖ und Grünen eingebrachte Antrag vom 24.4.2025 verlangte, Kostensteigerungen bei der A 26 nicht mehr mitzutragen und diese zum Anlass zu nehmen, aus dem Finanzierungsvertrag auszusteigen. Er wurde mehrheitlich abgelehnt: SPÖ (21), ÖVP (11) und NEOS (2) enthielten sich, nur die FPÖ (9) stimmte dagegen.

    „Der Gemeinderat der Stadt Linz bekennt sich dazu, Kostensteigerungen im Zusammenhang mit der Errichtung der A26 nicht mehr mitzutragen und diese zum Anlass zu nehmen, aus dem bestehenden Finanzierungsvertrag zwischen ASFINAG, Land Oberösterreich und der Stadt Linz, auszusteigen." ... Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (11), NEOS (2) Gegenstimme: FPÖ (9)

    Wortprotokoll 29. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 24.4.2025, TOP J 12

  44. 29. April 2025

    Politik und Abstimmungen

    Am 29. April 2025 reichte das Bündnis „Ja! Zum Grüngürtel!“ bei Bürgermeister Prammer einen Antrag auf Volksbefragung nach § 68 Stadtstatut mit mehr als 7.000 Unterstützungserklärungen ein, laut ORF rund 1.000 mehr als nötig. Gefragt werden sollte, ob Linz die Verbauung des Grüngürtels verhindern und Zuzahlungen zu allen Autobahnprojekten einstellen soll, zugunsten der Öffis.

    Am 29. April hatten Vertreter der Initiative Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) über 7.000 Unterstützungserklärungen für eine Einleitung übergeben, rund 1.000 mehr als gesetzlich erforderlich. / Die an die Stadt übergebene Fragestellung lautete: „Soll die Stadt Linz die Verbauung unseres Grüngürtels/unserer Naherholungsräume unterbinden – sowie Zuzahlungen zu allen Autobahnprojekten einstellen und dieses Geld stattdessen für den öffentlichen Verkehr einsetzen?“

    ooe.ORF.at: Volksbefragung zum Erhalt des Grüngürtels in Linz vorerst vom Tisch (14.05.2025)

  45. 14. Mai 2025

    Politik und Abstimmungen

    Am 14. Mai 2025 wies die Stadt Linz den Grüngürtel-Antrag als unzulässig zurück, weil die Frage nicht klar und bestimmt genug sei; offen sei, welche Maßnahmen Linz im eigenen Wirkungsbereich setzen solle.

    Der Antrag sei aufgrund der unzureichenden Klarheit und Bestimmtheit der Fragestellung als unzulässig zurückzuweisen. ... nicht klar, welche Maßnahmen die Stadt Linz im eigenen Wirkungsbereich setzen soll

    Tips Linz: Stadt Linz prüfte Antrag auf Volksbefragung, Fragestellung unzulässig (14.05.2025)

  46. 12. Juni 2025

    Politik und Abstimmungen

    Die Initiative erhob am 12. Juni 2025 Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht OÖ; am 22. September 2025 lag noch kein Ergebnis vor.

    Am 12. Juni brachte die Initiative eine Beschwerde beim Oberösterreichischen Landesverwaltungsgericht ein – bis heute ohne Ergebnis.

    Tips Linz: Abgelehnte Volksbefragung zu Westring, Bürgerinitiative wartet auf Entscheidung (22.09.2025)

  47. Oktober 2025

    Bau und Zeitpläne

    Im Oktober 2025 veröffentlichte die ASFINAG die Ausschreibung für den zweiten Abschnitt (Tunnel Freinberg, Unterflurtrasse Waldeggstraße) mit geplantem Baubeginn Juni 2026; vorher sollten Leitungsumlegungen, eine Baustellenampel bei der Westbrücke und Baumfällungen erfolgen.

    Die ASFINAG hat die Ausschreibung für den zweiten Abschnitt der A26 Linzer Autobahn veröffentlicht. Bauunternehmen können Angebote für den Tunnel Freinberg und die Unterflurtrasse Waldeggstraße einreichen. Der Baubeginn ist für Juni 2026 geplant. 18.10.2025 [...] „Dazu zählen unter anderem Leitungsumlegungen. Zudem wird bei der Westbrücke für den künftigen Baustellenverkehr eine Ampel errichtet. Im Nahbereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen des Bergschlösslparks und des Ziegeleiparks werden Bäume gefällt.“

    ooe.ORF.at: A26: Weitere Bauvorbereitung der ASFINAG

  48. Oktober 2025

    Bau und Zeitpläne

    Auf Anfrage von LINZA! (14. Oktober 2025) nannte die ASFINAG statt März 2026 das Ende des zweiten Quartals 2026 als Baubeginn für den Weiterbau; die mehr als eineinhalbjährige Pause nach Fertigstellung der Brücke begründete ASFINAG-Projektleiter Sebastian Stöcklegger mit Corona-bedingten Erschwernissen bei der Ausführung und insbesondere bei der labortechnischen Auswertung von Bodenproben.

    „Corona-bedingte Erschwernisse bei der Ausführung und insbesondere bei der labortechnischen Auswertung von Bodenproben haben einen nahtlosen Weiterbau verhindert.

    LINZA!: Ende zweites Quartal statt März 2026: ASFINAG nennt Termin für Bohrstart zum Freinbergtunnel

  49. Oktober 2025

    Verkehr

    An derselben Zählstelle B 127 Puchenau stieg der Werktagsverkehr im Oktober 2025, rund elf Monate nach Eröffnung der Donautalbrücke, auf 25.641 Kfz/24h, also um rund 10 Prozent gegenüber Oktober 2024.

    01.Oktober.2025 bis 31.Oktober.2025 ... Zähl-Nr.: 2025 10 0018 DTV Werkverkehr: 25641 KFZ/24h

    DORIS Verkehrszählung, B127 Rohrbacher Straße, Puchenau, Zähl-Nr. 2025 10 0018

  50. Oktober 2025

    Verkehr

    Eine Literaturauswertung der TU Dresden (2025) leitet als plausible Bandbreite ab, dass die gesamte Kfz-Fahrleistung um 0,3 bis 0,9 Prozent steigt, wenn die Fahrstreifenlänge um 1 Prozent wächst; die Existenz induzierten Straßenverkehrs sei in der Literatur bestätigt.

    Die Literatur bestätigt die Existenz des Phänomens induzierten Straßenverkehrs sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. ... Dennoch lassen sich aus der Literatur plausible Bandbreiten ableiten: FSL-Elastizität der gesamten Kfz-Fahrleistung: 0,3 – 0,9

    Hartl, Gerlach, Eberle, Borken-Kleefeld: Verkehrsinfrastrukturbau, induzierter Verkehr und Klimawirkungen (TU Dresden, im Auftrag des Klimabeirats Hessen, Oktober 2025)

  51. Oktober 2025

    Verkehr

    Laut DORIS ergab die Zählung im Oktober 2025 (rund elf Monate nach der Freigabe) an der Dauerzählstelle 4021 B127 Puchenau 23.603 Kfz pro Tag (Gesamtverkehr) und 25.641 Kfz pro Werktag, also rund 2.000 (plus 9 Prozent) bzw. 2.366 mehr als im Oktober 2024 (errechnete Differenzen).

    01.Oktober.2025 bis 31.Oktober.2025 Zähl-Ergebnisse im Zeitraum (Zähldauer: 23 Tage(e) ); Zähl-Nr.: 2025 10 0018 DTV Werkverkehr: 25641 KFZ/24h ... DTV Gesamtverkehr: 23603 KFZ/24h

    DORIS interMAP Verkehrszählung B127 Rohrbacher Straße, Puchenau (Land OÖ)

  52. Oktober 2025

    Verkehr

    Laut DORIS zählte die Dauerzählstelle 4034 (B139 Linz Römerbergtunnel) im Oktober 2024 (vor der Freigabe) 19.588 Kfz pro Tag und im Oktober 2025 20.047, also plus 459 (errechnet).

    B139 Kremstalstraße ... Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4034 / B139 Linz Römerbergtunnel ) ... Zähl-Nr.: 2025 10 0090 DTV Werkverkehr: 21075 KFZ/24h ... DTV Gesamtverkehr: 20047 KFZ/24h; (2024 10 0050:) DTV Gesamtverkehr: 19588 KFZ/24h

    DORIS interMAP Verkehrszählung B139, Dauerzählstelle 4034 (Land OÖ)

  53. 15. Oktober 2025

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Die FFG fördert die Beschaffung von 12 Doppelgelenk-O-Bussen für die Linie 48 (Programm EBIN II, Projekt 2025 bis 2029) mit einem Förderbarwert von 7,92 Mio. Euro; die Projektbeschreibung nennt die Linie weitgehend deckungsgleich mit der zugunsten der Regionalstadtbahn ad acta gelegten zweiten Schienenachse.

    12 Stk. 24-Meter-Doppelgelenk-O-Busse für die neue Linie 48 in Linz ... EBIN II ... Zeitraum 2025 - 2029 ... Barwert der Projektförderung € 7.920.000 ... weitgehend deckungsgleich mit sogenannten zweiten Schienenachse Linz, einem Straßenbahnprojekt, welches vor einigen Jahren zu Gunsten der „Regionalstadtbahn“ (RSB) ... ad acta gelegt wurde.

    FFG Projektdatenbank: O-Buslinie 48 (Stand 22.10.2026)

  54. 18. Oktober 2025

    Natur und Stadtgrün

    Die ASFINAG kündigte im Oktober 2025 an, im Nahbereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen des Bergschlössl- und des Ziegeleiparks etwa 90 Bäume mit über 60 cm Stammdurchmesser und weiteren Bewuchs in den Wintermonaten zu entfernen und nach Fertigstellung der zweiten Etappe mehr Bäume nachzupflanzen als bisher vorhanden.

    Im Nahbereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen des Bergschlösslparks und des Ziegeleiparks werden Bäume gefällt. Insgesamt sollen etwa 90 Bäume mit einem Stammdurchmesser von über 60 Zentimetern sowie weiterer Bewuchs in den kühlen Wintermonaten entfernt werden. [...] Sobald die zweite Bauetappe fertiggestellt ist, werden erneut zahlreiche neue Bäume gepflanzt, die den bisherigen Bestand sogar übersteigen.

    ooe.ORF.at: A26: Weitere Bauvorbereitung der ASFINAG

  55. 18. Oktober 2025

    Aktueller Stand

    Die ASFINAG kündigte Mitte Oktober 2025 an, bei Bahnhofskreuzung, Bergschlössl- und Ziegeleipark Bäume zu fällen (rund 90 Bäume über 60 cm Stammdurchmesser) und schrieb Etappe 2 aus (Baubeginn Juni 2026). Im Oktober 2025 wurde also angekündigt, nicht gefällt.

    Im Nahbereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen des Bergschlösslparks und des Ziegeleiparks werden Bäume gefällt. ... Insgesamt sollen etwa 90 Bäume mit einem Stammdurchmesser von über 60 Zentimetern sowie weiterer Bewuchs in den kühlen Wintermonaten entfernt werden.

    ooe.ORF.at: A26: Weitere Bauvorbereitung der ASFINAG (18.10.2025)

  56. 22. Oktober 2025

    Natur und Stadtgrün

    Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) erklärte im Oktober 2025, die Baumfällungen im Bereich des Westrings erfolgten auf Flächen der ASFINAG, nicht der Stadt; Grüne, LinzPlus, KPÖ und Ahoi Linz hatten per Dringlichkeitsantrag einen Rodungsstopp verlangt.

    Grüne, LinzPlus, KPÖ und Ahoi Linz fordern in einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag den Linzer Bürgermeister dazu auf, die Rodung zu stoppen. [...] „Die Baumfällungen im Bereich des Westrings erfolgen auf Flächen der ASFINAG, nicht der Stadt.“

    ooe.ORF.at: Für A26-Tunnel: 240 Bäume sollen gefällt werden

  57. 23. Oktober 2025

    Politik und Abstimmungen

    Am 23. Oktober 2025 lehnte der Gemeinderat einen Dringlichkeitsantrag von Grünen, KPÖ, LinzPlus und GR Brandstetter ab, der Bürgermeister Dietmar Prammer aufforderte, sich gegen die Rodung von über 200 Bäumen im Bergschlössl- und Ziegeleipark einzusetzen; SPÖ (21), ÖVP (11) und FPÖ (9) enthielten sich.

    Der Linzer Bürgermeister und Planungsstadtrat Dietmar Prammer wird aufgefordert, sich sofort dafür einzusetzen, die drohende Rodung von über 200 stadtklimatisch wirksamen Bäumen im Bergschlössl- und Ziegeleipark zu stoppen. ... Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9)

    Protokoll über die 33. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz am 23. Oktober 2025

  58. 23. Oktober 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Stadträtin Schobesberger (Grüne) sagte am 23.10.2025 im Gemeinderat, mit der "anderen Autobahn gemeinsam" seien es "70 Millionen Euro", die die Stadt an Bund und ASFINAG für den Bau von Autobahnen zahle; eine Quelle oder Herleitung nannte sie nicht.

    Mit der anderen Autobahn gemeinsam sind das 70 Millionen Euro, die wir an den Bund und an die ASFINAG für den Bau von Autobahnen zahlen, die unsere Stadt ruinieren.

    Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 23.10.2025, Dringlichkeitsantrag Ziegeleistraße und Bergschlösslpark

  59. November 2025

    Bau und Zeitpläne

    Laut Linz AG (ORF, 20. November 2025) steckte bei einer rund fünf Wochen zuvor begonnenen Kanalverlegung (Microtunneling, ca. 1,8 m Durchmesser), die die Linz AG im Auftrag der ASFINAG durchführt, der Bohrkopf nach 120 Metern Vortrieb in 17 Metern Tiefe fest; die Kanalverlegung kostet zwei Millionen Euro, getragen von der ASFINAG.

    Vor fünf Wochen war damit begonnen worden, einen Kanal mit etwa 1,8 Meter Durchmesser zu verlegen. [...] Nach 120 Metern Vortrieb blieb der Bohrkopf hängen und steckt nun in 17 Metern Tiefe fest. [...] Die Kosten für die Kanalverlegung liegen bei zwei Millionen Euro und werden von der Asfinag getragen, versicherte die Linz AG, die den Kanal im Auftrag der Asfinag verlegt.

    ooe.ORF.at: Westring: Tunnel-Bohrkopf steckt fest

  60. November 2025

    Kosten

    Im ASFINAG-Bauprogramm 2026 bis 2031 (Stand November 2025) ist der Abschnitt A 26 Halbanschlussstelle Waldeggstraße bis Anschlussstelle Donau Süd (Etappe 2) als Neubau mit Gesamtprojektkosten von 657 Mio. Euro und Verkehrsfreigabe 2032 ausgewiesen.

    BAUPROGRAMM: 2026 – 2031 / WESENTLICHE BAUVORHABEN MIT GESAMTPROJEKTKOSTEN UND GEPLANTER VERKEHRSFREIGABE / A 26 Halbanschlussstelle Waldeggstraße – Anschlussstelle Donau Süd Neubau EUR 657 Mio. | 2032 / Stand: November 2025

    ASFINAG: Bauprogramm 2026-2031, Karte wesentliche Bauvorhaben mit Gesamtprojektkosten, Stand November 2025

  61. November 2025

    Argumente der Befürworter

    Ein Jahr nach der Eröffnung fuhren laut ORF OÖ (5.12.2025) täglich rund 10.600 Fahrzeuge über die Donautalbrücke, prognostiziert waren 10.100. LR Steinkellner (FPÖ) bezifferte die Entlastung der Nibelungenbrücke mit rund 7.500 Fahrzeugen, dort führen aber immer noch über 30.000.

    Gerechnet wurde mit 10.100 Fahrzeugen täglich – laut aktuellen Werten sind es 10.600. ... „Die Nibelungenbrücke ist um circa 7.500 Fahrzeuge entlastet worden, aber wir haben dort immer noch über 30.000 Fahrzeuge und auf der neuen Donautalbrücke verzeichnen wir über 10.000 Fahrzeuge

    ooe.ORF.at: Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke

  62. November 2025

    Argumente der Befürworter

    Laut ORF OÖ (5.12.2025) fuhren auf der Rudolfstraße 2022 täglich 22.500 Fahrzeuge, ein Jahr nach Eröffnung der Donautalbrücke rund 5.000 weniger. Auf der Oberen Donaulände stieg der Verkehr dagegen von knapp 11.000 (2022) auf beinahe 15.000 pro Tag.

    Auf der Oberen Donaulände ging es im Jahr 2022 mit knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag noch vergleichsweise beschaulich zu, nun sind beinahe 15.000 Lenker pro Tag hier unterwegs. ... Auf der chronisch überlasteten Rudolfstraße waren 2022 pro Tag noch 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.

    ooe.ORF.at: Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke

  63. November 2025

    Klima und Bundespolitik

    Der Prüfbericht 2025 des Mobilitätsministeriums (BMIMI) zu ASFINAG-Neubauprojekten prüfte die noch nicht genehmigten Neubauprojekte, die die nötige Planungstiefe aufweisen, und nannte dafür fünf Projekte (A 5, S 1, S 10, S 34, S 36); die A 26 kommt darin nicht vor.

    Diese Voraussetzungen treffen auf folgende ASFINAG-Neubauprojekte zu: • A 5 Nord / Weinviertel Autobahn [...] • S 1 Wiener Außenring Schnellstraße, Schwechat – Süßenbrunn • S 10 Mühlviertler Schnellstraße [...] • S 34 Traisental Schnellstraße [...] • S 36 Murtal Schnellstraße

    BMIMI, Prüfbericht 2025 zu ASFINAG-Neubauprojekten

  64. November 2025

    Klima und Bundespolitik

    Der BMIMI-Prüfbericht 2025 kommt zum Schluss, dass die Wirtschaftlichkeit bei allen fünf geprüften Neubauprojekten, darunter die 2021 gestoppte S 1 Lobau, positiv geprüft wurde.

    Die Wirtschaftlichkeit der Vorhaben wurde bei allen genannten Vorhaben positiv geprüft.

    BMIMI, Prüfbericht 2025 zu ASFINAG-Neubauprojekten

  65. November 2025

    Aktueller Stand

    Im ASFINAG-Bauprogramm 2026 bis 2031 (Stand November 2025) ist der A-26-Abschnitt Halbanschlussstelle Waldeggstraße bis Anschlussstelle Donau Süd als Neubau mit EUR 657 Mio. und Verkehrsfreigabe 2032 geführt; Bauprogramm gesamt EUR 12,5 Mrd.

    A 26 Halbanschlussstelle Waldeggstraße – Anschlussstelle Donau Süd ... Neubau EUR 657 Mio. | 2032 ... BAUPROGRAMM GESAMT EUR 12,5 MILLIARDEN

    ASFINAG: Bauprogramm 2026-2031, wesentliche Bauvorhaben mit Gesamtprojektkosten (Stand November 2025)

  66. 5. November 2025

    Natur und Stadtgrün

    Umweltstadträtin Eva Schobesberger gab am 5. November 2025 an, für den A26-Bau würden im Bergschlösslpark, im Ziegeleipark und an der Bahnhofskreuzung mindestens 243 Bäume gefällt, darunter 90 mit mehr als 60 cm Durchmesser; eine von ihr beauftragte stadtklimatologische Einschätzung erwarte lokal teils deutliche Verschlechterungen des Mikroklimas.

    In Summe werden mindestens 243 Bäume, darunter 90 mit mehr als 60 Zentimetern Durchmesser und damit besonders wertvoller Baumbestand, für den Bau der Autobahn gefällt. [...] lokal von teils deutlichen Verschlechterungen des Mikroklimas auszugehen ist.

    Stadt Linz Medienservice 05.11.2025: Baumfällungen durch die Asfinag für den Bau der A26 (Presseaussendung StR Schobesberger)

  67. 11. November 2025

    Argumente der Befürworter

    LR Günther Steinkellner (FPÖ) bezeichnete die A 26 im November 2025 als kein politisches Prestigeprojekt, sondern eine fachlich begründete Infrastrukturmaßnahme. Laut seinem Büro betreffen prognostizierte Zunahmen meist nur wenige hundert Fahrzeuge pro Tag. Laut ASFINAG nimmt der Verkehr nur im Bereich Kärntnerstraße/LDZ/Hauptbahnhof zu.

    Tatsächlich würde es durch den Westring lediglich im Bereich Kärntnerstraße/LDZ/Hauptbahnhof zu einer Verkehrszunahme kommen, so die Asfinag.

    Tips: Widerstand gegen Bau der A26: „Kein Prestigeprojekt, sondern eine fachlich begründete Infrastrukturmaßnahme“

  68. 11. November 2025

    Verkehr

    Die ASFINAG erklärte im November 2025, durch den Westring komme es lediglich im Bereich Kärntnerstraße/LDZ/Hauptbahnhof zu einer Verkehrszunahme, und die Zahlen der Initiative „Verkehrswende jetzt!“ seien nicht nachvollziehbar.

    Tatsächlich würde es durch den Westring lediglich im Bereich Kärntnerstraße/LDZ/Hauptbahnhof zu einer Verkehrszunahme kommen, so die Asfinag.

    Widerstand gegen Bau der A26: „Kein Prestigeprojekt, sondern eine fachlich begründete Infrastrukturmaßnahme“ (Tips, 11.11.2025)

  69. 11. November 2025

    Verkehr

    Die Initiative „Verkehrswende jetzt!“ (Sprecher Christian Leckschmidt) behauptete im November 2025 auf Basis von 530 Straßenabschnitten der UVP-Daten, die Hauptverkehrsstraßen im Linzer Zentrum würden durch die A 26 im Schnitt um 23 Prozent stärker belastet, etwa plus 17.000 Fahrzeuge täglich auf der Kärntnerstraße.

    Sprecher Christian Leckschmidt spricht von einer „Entlastungslüge“. Laut Berechnungen – basierend auf den Auswertungen von 530 Straßenabschnitten aus den UVP-Daten – würden die Hauptverkehrsstraßen im Linzer Zentrum durch die A26 im Schnitt um 23 Prozent stärker belastet werden. ... etwa plus 17.000 Fahrzeuge täglich auf der Kärntnerstraße“, so Leckschmidt

    Widerstand gegen Bau der A26 (Tips, 11.11.2025)

  70. 20. November 2025

    Aktueller Stand

    Ein Bohrkopf blieb im November 2025 beim Microtunneling für einen Kanal (Linz AG im Auftrag der ASFINAG) nach 120 m Vortrieb in 17 m Tiefe unter dem Bergschlösslpark stecken.

    Dabei kam es allerdings zu einer Panne: Nach 120 Metern Vortrieb blieb der Bohrkopf hängen und steckt nun in 17 Metern Tiefe fest. ... die Linz AG, die den Kanal im Auftrag der Asfinag verlegt.

    ooe.ORF.at: Westring: Tunnel-Bohrkopf steckt fest (20.11.2025)

  71. Dezember 2025

    Bau und Zeitpläne

    Ein Jahr nach der Eröffnung lagen laut ORF aktuelle Werte für die Donautalbrücke bei 10.600 Fahrzeugen täglich, gerechnet worden war mit 10.100; laut LR Steinkellner wurde die Nibelungenbrücke um circa 7.500 Fahrzeuge entlastet, trägt aber weiterhin über 30.000 Fahrzeuge.

    Gerechnet wurde mit 10.100 Fahrzeugen täglich – laut aktuellen Werten sind es 10.600.

    ooe.ORF.at: Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke

  72. Dezember 2025

    Bau und Zeitpläne

    Auf der Rudolfstraße waren 2022 pro Tag 22.500 Fahrzeuge unterwegs, ein Jahr nach Freigabe der Donautalbrücke laut ORF 5.000 weniger; auf der Oberen Donaulände stieg der Verkehr dagegen von knapp 11.000 (2022) auf beinahe 15.000 Fahrzeuge pro Tag.

    Auf der Oberen Donaulände ging es im Jahr 2022 mit knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag noch vergleichsweise beschaulich zu, nun sind beinahe 15.000 Lenker pro Tag hier unterwegs. [...] Auf der chronisch überlasteten Rudolfstraße waren 2022 pro Tag noch 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.

    ooe.ORF.at: Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke

  73. Dezember 2025

    Bau und Zeitpläne

    Für die Etappe 2 müssen laut ASFINAG in den Wintermonaten 2025/2026 im Bereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen von Bergschlössl- und Ziegeleipark etwa 90 Bäume mit über 60 cm Stammdurchmesser und weiterer Bewuchs entfernt werden.

    Die Baumarbeiten erfolgen ausschließlich in den kühlen Wintermonaten 2025/2026, um größtmöglichen Schutz von Tier und Natur zu gewährleisten. Betroffen sind dabei die zukünftigen Baufelder im Bereich der Bahnhofskreuzung sowie straßenseitige Randbereiche des Bergschlösslparks und des Ziegeleiparks. Insgesamt müssen etwa 90 Bäume mit einem Stammdurchmesser von über 60 Zentimetern und weiterer Bewuchs entfernt werden.

    ASFINAG Projektseite A 26 (abgerufen 22.10.2026)

  74. Dezember 2025

    Verkehr

    Laut ORF stieg der Verkehr auf der Oberen Donaulände von knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag (2022) auf beinahe 15.000 nach Eröffnung der Donautalbrücke, während er auf der Rudolfstraße von 22.500 (2022) um 5.000 sank.

    Auf der Oberen Donaulände ging es im Jahr 2022 mit knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag noch vergleichsweise beschaulich zu, nun sind beinahe 15.000 Lenker pro Tag hier unterwegs. ... Auf der chronisch überlasteten Rudolfstraße waren 2022 pro Tag noch 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke (ooe.ORF.at)

  75. 2. Dezember 2025

    Bau und Zeitpläne

    Die Rodung im Bergschlössl- und Ziegeleipark für die A26 begann am Dienstag, 2. Dezember 2025, unter Protesten; die Polizei nahm einen Mann fest, der die Arbeiten mit einem Traktor behindern wollte.

    Unter Widerstand und Protesten hat am Dienstag die Rodung von zahlreichen Bäumen im Bergschlößl- und Ziegeleipark für den Bau der A26 in Linz begonnen. [...] 2. Dezember 2025, 12.21 Uhr Weiters mussten die Beamten einen Mann von einem Traktor holen, der die Arbeiten im Bergschlößl- und im gegenüberliegenden Ziegeleipark behindern wollte. Der Mann wurde festgenommen, wie ein Polizeisprecher gegenüber dem ORF Oberösterreich bestätigte.

    ooe.ORF.at: Umstrittene Rodungen: Aktivisten in Bäumen

  76. 2. Dezember 2025

    Natur und Stadtgrün

    Die ASFINAG begann am 2. Dezember 2025 mit den Baumfällungen im Bergschlössl- und Ziegeleipark; Schobesberger bestätigte nach nochmaliger Prüfung mit der zuständigen Behörde, dass die ASFINAG alle Vorgaben eingehalten habe.

    Heute früh startete die Asfinag mit den angekündigten Baumfällungen im Bergschlössl- sowie Ziegeleipark [...] "Die Behörde hat genau hingeschaut. Alle Vorgaben wurden seitens der Asfinag eingehalten", bestätigt Schobesberger gegenüber MeinBezirk.

    MeinBezirk Linz: Aktivisten versuchen Baumfällungen im Linzer Bergschlösslpark zu stoppen (2. Dezember 2025)

  77. 2. Dezember 2025

    Aktueller Stand

    Die Rodung im Bergschlössl- und Ziegeleipark begann am Dienstag, 2.12.2025, unter Protest; die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

    Unter Widerstand und Protesten hat am Dienstag die Rodung von zahlreichen Bäumen im Bergschlößl- und Ziegeleipark für den Bau der A26 in Linz begonnen. ... Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

    ooe.ORF.at: Umstrittene Rodungen: Aktivisten in Bäumen (2.12.2025)

  78. 2. Dezember 2025

    Aktueller Stand

    Laut tips.at (Kritik der Grünen, Umweltstadträtin Schobesberger) müssen mindestens 243 Bäume, darunter 90 mit mehr als 60 cm Durchmesser, für die A26 weichen (der ORF nannte am 18.10.2025 von Schobesberger 234 Bäume). Die Initiative 'Ja! zum Grüngürtel' betrieb laut tips.at seit 19.11.2025 mit weiteren Initiativen eine angemeldete Dauerveranstaltung, das 'Grüngürtel-Camp'.

    Kritik der Grünen Mindestens 243 Bäume, darunter 90 mit mehr als 60 Zentimetern Durchmesser und damit besonders wertvoller Baumbestand, müssen in der Parkanlage sowie im Ziegeleipark und im Bereich der Bahnhofskreuzung dem Bau der Westring-Autobahn weichen ... „Die Bürgerinitiative „Volksbefragung Ja! zum Grüngürtel“ betreibt bereits seit 19. November 2025 mit weiteren Initiativen eine angemeldete Dauerveranstaltung unter dem Namen „Grüngürtel-Camp“ in der Mitte des Bergschlösslparks.

    Tips: Rodungen im Bergschlössl- und Ziegeleipark haben unter Protesten begonnen (2.12.2025)

  79. 2. Dezember 2025

    Aktueller Stand

    FPÖ-Stadtrat Raml warf Grünen und Aktivisten wegen eines Fledermaus-Verdachts Verhinderungspolitik vor; es liege keine gesicherte Feststellung vor.

    FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml kritisiert, dass Aktivisten sowie Stadträtin Schobesberger dort plötzlich eine seltene Alpenfledermaus vermuten und daher die Rodung verhindern wollen. „Das ist grüne Verhinderungspolitik in Reinkultur. Es liegt keine gesicherte Feststellung vor, dennoch soll ein längst vorbereitetes und rechtlich geprüftes Projekt zum wiederholten Mal zum Stillstand gebracht werden“

    Tips: Rodungen im Bergschlössl- und Ziegeleipark haben unter Protesten begonnen (2.12.2025)

  80. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Laut ORF OÖ (05.12.2025) wurden auf der Donautalbrücke ein Jahr nach Eröffnung rund 10.600 Fahrzeuge täglich gezählt, prognostiziert waren 10.100.

    Gerechnet wurde mit 10.100 Fahrzeugen täglich – laut aktuellen Werten sind es 10.600.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke (ooe.ORF.at)

  81. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Landesrat Steinkellner sagte im Dezember 2025, die Nibelungenbrücke sei um circa 7.500 Fahrzeuge entlastet worden, dort fahren aber immer noch über 30.000 Fahrzeuge.

    „Die Nibelungenbrücke ist um circa 7.500 Fahrzeuge entlastet worden, aber wir haben dort immer noch über 30.000 Fahrzeuge und auf der neuen Donautalbrücke verzeichnen wir über 10.000 Fahrzeuge, das war auch unsere Prognose“.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke (ooe.ORF.at)

  82. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Der Verkehrsexperte Günter Emberger (TU Wien) bewertete im Dezember 2025 den Westring skeptisch, weil fast 1,2 Milliarden Euro Steuergeld in eine Infrastruktur flössen, die die Automobilität erhöhe.

    Verkehrsexperte Günter Emberger von der Technischen Universität Wien sieht die Entwicklung – auch in Hinblick auf den bis 2035 geplanten Westring, also die Verlängerung der Brücke mit Tunnel zur Westbrücke – skeptisch. Denn es würden hier fast 1,2 Milliarden Euro an Steuergeld für eine Infrastruktur ausgegeben, die die Automobilität erhöht, die „also zu den Zielen gar nicht beiträgt, die nicht nachhaltig ist“.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke (ooe.ORF.at)

  83. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Laut ORF OÖ (5.12.2025) fahren ein Jahr nach der Freigabe rund 10.600 Fahrzeuge pro Tag über die Donautalbrücke, erwartet waren 10.100.

    Gerechnet wurde mit 10.100 Fahrzeugen täglich – laut aktuellen Werten sind es 10.600.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at

  84. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Verkehrslandesrat Steinkellner (FPÖ) sagte nach einem Jahr, die Nibelungenbrücke sei um rund 7.500 Fahrzeuge entlastet, trage aber weiter über 30.000, die Donautalbrücke über 10.000; das entspreche der Prognose des Landes.

    Die Nibelungenbrücke ist um circa 7.500 Fahrzeuge entlastet worden, aber wir haben dort immer noch über 30.000 Fahrzeuge und auf der neuen Donautalbrücke verzeichnen wir über 10.000 Fahrzeuge, das war auch unsere Prognose

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at

  85. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    Laut ORF OÖ (5.12.2025) stieg der Verkehr auf der Oberen Donaulände von knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag (2022) auf fast 15.000.

    Auf der Oberen Donaulände ging es im Jahr 2022 mit knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag noch vergleichsweise beschaulich zu, nun sind beinahe 15.000 Lenker pro Tag hier unterwegs.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at

  86. 5. Dezember 2025

    Verkehr

    ORF OÖ (5.12.2025): Auf der Rudolfstraße (Nordufer, Urfahr, auf der anderen Donauseite als die Obere Donaulände) waren 2022 pro Tag 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.

    Auf der anderen Donauseite sieht die Sache anders aus. Auf der chronisch überlasteten Rudolfstraße waren 2022 pro Tag noch 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.

    Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at

  87. 18. Dezember 2025

    Natur und Stadtgrün

    Laut MeinBezirk (18. Dezember 2025) waren im Bergschlösslpark-Areal bis dahin 243 Bäume gefällt worden; Aktivisten besetzten die letzte Baumgruppe, ein genehmigtes Protestcamp bestand seit 19. November 2025.

    243 Bäume sind am Gelände in den letzten Wochen bereits gefällt worden. [...] Zudem ist seit 19. November ein genehmigtes Protest-Camp im Bergschlösslpark eingerichtet.

    MeinBezirk Linz: Gegen Westring-Bau: Protest im Bergschlösslpark soll auch 2026 weitergehen

  88. 31. Dezember 2025

    Rechnungshof

    Laut LRH-Tabelle der Sonderfinanzierungen betrugen die offenen Verpflichtungen des Landes zum Westring 87,1 Mio. Euro Ende 2024 und 82,1 Mio. Euro Ende 2025.

    Tabelle 35: Sonderfinanzierungen ... in Mio. Euro ... 2024 2025 ... Westring 87,1 82,1 -5,0 5,7 ... Quelle: Land OÖ, LRH-eigene Darstellung. [Davor:] Die Tabelle 35 erfasst die Entwicklung der vom LRH identifizierten Sonderfinanzierungen. Diese wären ebenso aus zukünftigen Haushaltsmitteln abzudecken.

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Rechnungsabschluss 2025 des Landes OÖ und Folgeprüfung RA 2024, LRH-P-160002-2026-MB

  89. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Im Rechnungsabschluss 2025 stehen für die A 26 keine Zahlung, sondern eine Gutschrift von 95.055,43 Euro (veranschlagt waren 1.896.000 Euro), weil die ASFINAG nach dem Bundesfinanzgerichts-Entscheid die Umsatzsteuer der früheren Bruttozahlungen berichtigte.

    610000 775100 504 I A26 ASFINAG R003 -95.055,43 1.896.000,00 -1.991.055,43

    Rechnungsabschluss 2025, Detailnachweis Gruppe 6 (Fonds 610000 Bundesstraßen), Magistrat Linz

  90. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Die Stadt Linz stellte im Rechnungsabschluss 2025 fest, dass die ASFINAG nach einem Entscheid des Bundesfinanzgerichts rund 100,0 T Euro als Gutschrift an die Stadt ausbezahlte und die veranschlagten 1,9 Mio. Euro für die A 26 entfielen.

    Im Rahmen des Projekts A26 Westring wurden durch einen Entscheid des Bundesfinanzgerichts die vorangegangen Bruttozahlungen um die Umsatzsteuer berichtigt, sodass die ASFINAG rd. 100,0 T Euro als Gutschrift an die Stadt Linz ausbezahlt hat. Somit entfiel der präliminierte Betrag von 1,9 Mio. Euro.

    Rechnungsabschluss 2025, Vorbericht, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

  91. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Nach dem Landesrechnungshof erstattete die ASFINAG dem Land Oberösterreich 2025 Umsatzsteuer betreffend die A 26 in Höhe von 8,2 Mio. Euro zurück (Rotabsetzung bei VA-Stelle 1/611606/7480/000); der Rückersatz ist Teil der beantragten Übertragungsmittel für 2026.

    Im Jahr 2025 zeigte sich eine größere Abweichung, die mit der Rückerstattung der Umsatzsteuer betreffend die A 26 durch die ASFINAG (8,2 Mio. Euro, Rotabsetzung bei VA-Stelle 1/611606/7480/000) zusammenhing. Dieser Rückersatz ist Teil der beantragten Ü-Mittel für das Jahr 2026.

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Landesstraßenerhaltung (2026), Fußnote 37

  92. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Die offenen Verpflichtungen des Landes zum Westring betrugen laut Landesrechnungshof 87,1 Mio. Euro Ende 2024 und 82,1 Mio. Euro Ende 2025, ein Rückgang um 5,0 Mio. Euro.

    Westring 87,1 82,1 -5,0 5,7

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Rechnungsabschluss 2025 des Landes Oö., Tabelle 35 Sonderfinanzierungen

  93. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Der Voranschlag 2026 der Stadt Linz nennt als Großprojekte im Straßenbau unter anderem die Finanzierung des Westrings mit 2,2 Mio. Euro.

    Großprojekte bestehen weiterhin aus der Finanzierung des „Westrings" mit 2,2 Mio. €

    Voranschlag 2026, Vorbericht, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

  94. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Als einen Grund für den starken Rückgang des Investvolumens Straßenbau und Verkehr 2026 (14,4 Mio. Euro gegenüber 34,7 Mio. im Vorjahr) nennt der Vorbericht zum Linzer Voranschlag 2026 die Feststellung des Bundesfinanzgerichts, dass auf die Westring-Finanzierungsbeiträge mangels Leistungsaustausch keine Umsatzsteuer zu leisten ist.

    Insbesondere durch den Wegfall der außerordentlichen Tranche an die UEB ..., durch die Ausfinanzierung der Halbanschlussstelle Auhof im Jahr 2025 und durch die Feststellung des Bundesfinanzgerichts, dass mangels Vorliegens eines entsprechenden Leistungsaustausches keine Umsatzsteuer auf Finanzierungsbeiträge des „Westrings" zu leisten sind, verringert sich das Investvolumen deutlich (Vorjahr: 34,7 Mio. €).

    Voranschlag 2026, Vorbericht, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

  95. 31. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Die mittelfristige Finanzplanung 2027 bis 2030 der Stadt Linz (Voranschlag 2026) enthält für "A26 - Westring" 3.480,0 / 5.640,0 / 5.900,0 / 4.860,0 Tausend Euro.

    - A26 - Westring 3.480,0 5.640,0 5.900,0 4.860,0

    Voranschlag 2026 Linz, Nachweis Mittelfristige Finanzplanung 2027 bis 2030, Seite 139

  96. 11. Dezember 2025

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Die Mittelfristige Finanzplanung der Stadt Linz sieht für die A26 (Westring) 3.480,0 T€ (2027), 5.640,0 T€ (2028), 5.900,0 T€ (2029) und 4.860,0 T€ (2030) vor.

    Sachbereich 2027 in T€ 2028 in T€ 2029 in T€ 2030 in T€ ... - A26 - Westring 3.480,0 5.640,0 5.900,0 4.860,0

    Voranschlag 2026 Linz, Nachweis Mittelfristige Finanzplanung 2027 bis 2030