2022
-
2022
Öffentlicher Verkehr und Alternativen
Laut Oö. Verkehrserhebung 2022 legt die Linzer Wohnbevölkerung 42,1 Prozent ihrer Wege mit dem motorisierten Individualverkehr zurück (ca. 257.700 Wege pro Werktag); diese Wege haben gegenüber 2012 um 2,4 Prozent zugenommen.
Auf den MIV entfallen im Jahr 2022 42,1% aller Wege (ca. 257.700 Wege), wobei diese Wege um 2,4% zugenommen haben.
Ergebnis der Oö. Verkehrserhebung 2022, Bezirk Linz-Stadt (Amt der Oö. Landesregierung)
-
2022
Öffentlicher Verkehr und Alternativen
Laut Oö. Verkehrserhebung 2022 entfallen 20,5 Prozent der Wege der Linzer Wohnbevölkerung auf den öffentlichen Verkehr (ca. 125.500 Wege); diese Wege sind seit 2012 um ca. 17 Prozent gestiegen. Fuß: 25,7 Prozent, Rad: 10,7 Prozent.
Der öffentliche Verkehr (ÖV) nimmt einen Anteil von 20,5% ein (ca. 125.500 Wege), diese Wege sind im letzten Jahrzehnt um ca. 17% gestiegen. • 25,7% der Wege werden zu Fuß (ca. 157.300 Wege) zurückgelegt ... Der Radverkehrsanteil weist einen Anteil von 10,7% (ca. 65.600 Wege)
-
2022
Öffentlicher Verkehr und Alternativen
Laut Oö. Verkehrserhebung 2022 führen täglich rund 201.700 Wege von außerhalb nach Linz; davon werden 69,3 Prozent mit privaten Kraftfahrzeugen und 20,9 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.
Etwa 201.700 Wege führen von außerhalb in den Bezirk Linz - Stadt hinein. ... Der Anteil der Zielwege mit privaten Kraftfahrzeugen in den Bezirk beträgt 69,3%. Der öffentliche Verkehr liegt mit einem Wegeanteil 20,9% deutlich hinter dem Autoverkehr zurück.
-
2022
Öffentlicher Verkehr und Alternativen
Laut Oö. Verkehrserhebung 2022 werden 32,4 Prozent der rund 499.200 täglichen Binnenwege innerhalb von Linz mit dem MIV zurückgelegt; die IV-Binnenwege sanken gegenüber 2012 um 14,1 Prozent.
Im Bezirk Linz - Stadt werden täglich rund 499.200 Wege innerhalb des Bezirkes ... 32,4% der Binnenwege werden mit privaten motorisierten Verkehrsmitteln (MIV) zurückgelegt ... Die Wegeanzahl im IV sank um 14,1%
-
2022
Argumente der Befürworter
Laut Verkehrserhebung 2022 des Landes OÖ führen rund 201.700 Wege täglich von außerhalb nach Linz-Stadt. 69,3 Prozent davon werden mit privaten Kraftfahrzeugen zurückgelegt, 20,9 Prozent mit öffentlichem Verkehr.
Etwa 201.700 Wege führen von außerhalb in den Bezirk Linz - Stadt hinein. [...] Der Anteil der Zielwege mit privaten Kraftfahrzeugen in den Bezirk beträgt 69,3%. Der öffentliche Verkehr liegt mit einem Wegeanteil 20,9% deutlich hinter dem Autoverkehr zurück.
-
2022
Verkehr
Das österreichische Umweltbundesamt stellte 2022 in einer Studie für das BMK fest, dass der Ausbau hochrangiger Straßeninfrastruktur in Summe zu einer Zunahme der Verkehrsmenge führt, insbesondere wenn kein gleichwertiges Angebot im Umweltverbund geschaffen wird.
Der Ausbau hochrangiger Straßenverkehrsinfrastruktur führt zu einer Attraktivierung des Straßenverkehrs und somit in Summe zu einer Zunahme der Verkehrsmenge – insbesondere dann, wenn gleichwertiges Angebot für Verkehrsmittel des Umweltverbundes nicht errichtet bzw. in der Wirkungsmodellierung nicht berücksichtigt wird.
Umweltbundesamt, REP-0791: Evaluierung hochrangiger Straßenbauvorhaben in Österreich (Wien 2022)
-
2022
Verkehr
Das Umweltbundesamt hält fest, dass bei konstantem Reisezeitbudget durch den Bau hochrangiger Straßen nur kurzfristige Reisezeitgewinne entstehen, die durchschnittlichen Wegelängen steigen und im gesamten Netz induzierter Mehrverkehr entsteht.
Somit kann festgehalten werden, dass durch den Bau hochrangiger Straßenverkehrsinfrastruktur bei konstantem Reisezeitbudget sich nur kurzfristige Reisezeitgewinne einstellen, die durchschnittlichen Wegelängen stetig steigen (vgl. Abbildung 4) und bei einer möglichen Entlastung des niederrangigen Verkehrsnetzes im gesamten Verkehrsnetz mehr oder weniger stark ausgeprägter Mehrverkehr, sogenannter „induzierter Verkehr“, entsteht.
Umweltbundesamt, REP-0791: Evaluierung hochrangiger Straßenbauvorhaben in Österreich (2022)
-
7. Februar 2022
Öffentlicher Verkehr und Alternativen
Im Februar 2022 hielt das Land Oberösterreich bei planmäßigem Verlauf einen Baubeginn für den ersten Bauabschnitt der Regionalstadtbahn (Linz Hbf bis Krankenhausviertel) im ersten Halbjahr 2026 für möglich; die gesamten Planungsleistungen der ARGE wurden auf rund 8 Mio. Euro geschätzt.
ein Anrollen der Bagger für den ersten Bauabschnitt Linz Hbf – Krankenhausviertel im ersten Halbjahr 2026 möglich. ... ein Aufwand von rund 8 Mio. Euro erwartet (gesamte Planungsleistungen der Arbeitsgemeinschaft)
-
März 2022
Bau und Zeitpläne
Beim Bau der Tunnelrampen von Etappe 1 fielen 370.000 Kubikmeter Ausbruch (rund eine Million Tonnen) an; 800.000 Tonnen davon wurden per Schiff (bis zu dreimal täglich) zum Ennshafen abtransportiert.
370.000 Kubikmeter an Ausbruchsmaterial (Erde und Gestein) mit einem Gewicht von rund einer Million Tonnen fielen dabei an. 800.000 Tonnen davon wurden umweltschonend und ohne belastenden Lkw-Verkehr per Schiff zum Ennshafen abtransportiert (bis zu dreimal pro Tag)
ASFINAG Pressemeldung: Hauptröhre der künftigen Anschlussstelle Nord zur Donau hin durchgeschlagen
-
8. März 2022
Projekt und Bundesstraßengesetz
Der Tunnelvortrieb für die Auf- und Abfahrten der Donaubrücke (Etappe 1) wurde am 8. März 2022 abgeschlossen; das Tunnelsystem der ersten Etappe hat insgesamt 3.200 m, die Anschlussstelle Donau Nord hat mit 400 m² und 33 m Spannweite den laut ASFINAG größten Tunnelquerschnitt des künftigen ASFINAG-Netzes.
Mit einem ordentlichen Knall erfolgte heute Dienstag, 8. März der offizielle wie faktische Abschluss des Tunnelvortriebs für die zur Gänze im Berg verlaufenden Auf- und Abfahrten der Hängebrücke der A 26 Linzer Autobahn. ... Das nun fertig ausgebrochene Tunnelsystem hat insgesamt eine Länge von 3.200 Metern. Tunnelbau der Superlative: Für die im Berg liegende Anschlussstelle Donau Nord wurde der größte sogenannte „Tunnelquerschnitt“ des gesamten künftigen ASFINAG-Autobahnnetzes hergestellt. ... ein Hohlraum mit einer Fläche von 400 Quadratmetern und 33 Metern Spannweite.
-
8. März 2022
Bau und Zeitpläne
Am 8. März 2022 wurde mit einer Sprengung in den Urfahrwänd der Tunnelvortrieb für die im Berg verlaufenden Auf- und Abfahrten der Hängebrücke abgeschlossen; der Sprengvortrieb lief seit Mai 2020, das Tunnelsystem ist 3.200 Meter lang; die ASFINAG kündigte die Freigabe für Herbst 2024 an.
Mit einem ordentlichen Knall erfolgte heute Dienstag, 8. März der offizielle wie faktische Abschluss des Tunnelvortriebs für die zur Gänze im Berg verlaufenden Auf- und Abfahrten der Hängebrücke der A 26 Linzer Autobahn. Den finalen Akt am nördlichen Donauufer bildete eine Sprengung in den „Urfahrwänd“ [...] Im Herbst 2024 gibt die ASFINAG die Brücke gemeinsam mit den Anbindungen zur B 129 Eferdinger- und B 127 Rohrbacherstraße [...] für den Verkehr frei. [...] liefen die Arbeiten per Sprengvortrieb seit Mai 2020. Das nun fertig ausgebrochene Tunnelsystem hat insgesamt eine Länge von 3.200 Metern.
ASFINAG Pressemeldung: Hauptröhre der künftigen Anschlussstelle Nord zur Donau hin durchgeschlagen
-
8. März 2022
Kosten
Die ASFINAG bezifferte die Investition in die erste Etappe der A 26 (Donaubrücke mit Tunnelanbindungen) mit rund 260 Mio. Euro, je etwa zur Hälfte für Brücke und Tunnel, bei Gesamtinvestitionen von 743 Mio. Euro.
Die Investition in die erste Etappe der A 26 beträgt rund 260 Millionen Euro, wobei die Baukosten in etwa jeweils zur Hälfte auf die Brücke bzw. die Tunnel entfallen. Die Gesamtinvestitionen in die A 26 betragen 743 Millionen Euro.
-
8. März 2022
Hintergrund
Laut ASFINAG (März 2022) kostet die erste Etappe der A 26 rund 260 Mio. Euro, die Gesamtinvestition 743 Mio. Euro (ASFINAG 85 %, Land 10 %, Stadt 5 %); Brücke und Anbindungen an B 129 und B 127 sollten im Herbst 2024 für den Verkehr freigegeben werden.
Die Investition in die erste Etappe der A 26 beträgt rund 260 Millionen Euro ... Die Gesamtinvestitionen in die A 26 betragen 743 Millionen Euro. Die ASFINAG trägt 85 Prozent der Kosten, das Land Oberösterreich zehn und die Stadt Linz fünf Prozent.
ASFINAG Presseaussendung: Tunneldurchschlag für Auf- und Abfahrten der A 26 Donaubrücke
-
21. April 2022
Mitfinanzierung durch Stadt und Land
Am 21. April 2022 lehnte der Gemeinderat Punkt 1 eines Grünen Abänderungsantrags zum Linz+-Antrag K22 ab, der die ASFINAG ersuchen sollte, nach Fertigstellung der neuen Donaubrücke inklusive Tunnelzufahrten auf Abschnitt 2 (Tunnel Freinberg inkl. Bahnhofknoten und Unterflurstraße Waldeggstraße) und Abschnitt 3 (Westbrücke inkl. Lückenanschluss zur A7) zu verzichten; SPÖ, ÖVP, FPÖ, NEOS, MFG und LinzPlus enthielten sich.
Der Pkt. 1 des Abänderungsantrags wurde mehrstimmig abgelehnt. Stimmenthaltung: SPÖ, ÖVP, FPÖ, NEOS, MFG, LinzPlus
Wortprotokoll-Auszug der 6. Gemeinderatssitzung am 21.4.2022, TOP K22
-
21. April 2022
Politik und Abstimmungen
Am 21. April 2022 beantragten die Grünen (GR Helge Langer) im Gemeinderat per Abänderungsantrag, die ASFINAG zu ersuchen, nach Fertigstellung der Donaubrücke samt Tunnelzufahrten auf Abschnitt 2 (Tunnel Freinberg) und Abschnitt 3 (Westbrücke) zu verzichten; der Punkt wurde abgelehnt, SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2), MFG (2) und LinzPlus (2) enthielten sich.
Der Punkt 1 des Abänderungsantrags wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2), MFG (2) sowie LinzPlus (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.
Protokoll über die 6. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz am 21. April 2022
-
21. April 2022
Mitfinanzierung durch Stadt und Land
Vizebürgermeister Hajart (ÖVP) erklärte am 21.4.2022 im Linzer Gemeinderat zu einem Antrag, die Planung der Etappen 2 und 3 zu überdenken bzw. darauf zu verzichten: "Wir sind ja längst über die Planungsphase des Westrings hinaus, er wird gebaut."
Vizebürgermeister Mag. Hajart, MBA: „Lieber Lorenz, zur Zweiteilung deines Antrages: Ich bin mir nicht sicher, ob der erste Teil auch wirklich ernst gemeint ist. Wir sind ja längst über die Planungsphase des Westrings hinaus, er wird gebaut.
Wortprotokoll 6. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 21.4.2022
-
Juni 2022
Bau und Zeitpläne
Im Juni 2022 nannte das Land OÖ eine Kostensteigerung der ersten Bauetappe von rund 13 % (rund 34 Mio. Euro), überwiegend durch Preissteigerungen bei Material, Energie und die Corona-Situation, und hielt an der Nutzbarkeit der Brücke ab Herbst 2024 fest.
Es ist mit einer Kostensteigerung der ersten Bauetappe von rund 13% zu rechnen. Das entspricht rund 34 Mio. Euro. Ein überwiegender Großteil dieser Kosten ist den Preissteigerungen bei Material, Energie und durch die Corona-Situation bedingt. [...] Bereits im Herbst 2024 soll die Brücke für den Verkehr nutzbar sein.
-
8. Juni 2022
Mitfinanzierung durch Stadt und Land
Die Linzer Grünen forderten im Juni 2022 öffentlich, die Stadt müsse aus dem Westring-Finanzierungsvertrag aussteigen; laut tips kamen auf die Stadt damals Belastungen von rund 38 Mio. Euro zu.
Jürgen Affenzeller, 08.06.2022 14:55 ... Für das gesamte Autobahn-Projekt rollen auf die Stadt somit Belastungen in Höhe von rund 38 Millionen Euro zu. ... 'Deshalb muss die Stadt alles daransetzen, um aus dem Finanzierungsvertrag auszusteigen', erneuert Klubobmann Helge Langer die Forderung der Grünen Linz.
Grüne: 'Stadt Linz muss aus Westring-Finanzierungsvertrag aussteigen' (tips.at)
-
8. Juni 2022
Kosten
Im Juni 2022 wurde bekannt, dass allein die erste Bauetappe um 13 Prozent oder 34 Mio. Euro teurer wird; Landesrat Steinkellner führte dies auf Teuerung und Inflation zurück.
Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) führt die um 13 Prozent oder 34 Millionen Euro gestiegenen Kosten allein für die erste Bauetappe auf die massive Teuerung und Inflation zurück.
-
5. September 2022
Politik und Abstimmungen
Eva Schobesberger forderte im September 2022 den Ausstieg aus dem Finanzierungsvertrag: „Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe von Kommunen Bundesprojekte zu subventionieren.“
Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe von Kommunen Bundesprojekte zu subventionieren.
-
5. September 2022
Politik und Abstimmungen
Schobesberger nannte die Lage im September 2022 „geradezu grotesk“: Bürgermeister und Verkehrsreferent beklagten fehlendes Geld für Öffi-Projekte, während Stadt und Land über 111 Millionen Euro Subventionen für eine Autobahn nach Wien trügen.
Die aktuelle Situation ist ja geradezu grotesk.
-
5. September 2022
Politik und Abstimmungen
Schobesberger rechnete im September 2022 vor: „Mit diesen über 37 Millionen Euro könnten wir die Rad- und Fußwegbrücke mindestens zweimal bauen oder auch eine 2. Schienenachse ein ordentliches Stück vorantreiben.“
Mit diesen über 37 Millionen Euro könnten wir die Rad- und Fußwegbrücke mindestens zweimal bauen oder auch eine 2. Schienenachse ein ordentliches Stück vorantreiben
-
5. September 2022
-
5. September 2022
-
1. Dezember 2022
Bau und Zeitpläne
Am 1. Dezember 2022 sollte laut ORF ein 350 Tonnen schweres Stahlsegment des Fahrbahnträgers von einem Spezialschiff hochgezogen und bis zum späten Nachmittag an die Hängeseile gehängt werden (Montage der Stahlsegmente beginnend in der Flussmitte); als geplante Freigabe des gesamten Westrings nannte ORF damals 2031.
am Donnerstag wird es von einem Spezialschiff hochgezogen. Es ist 350 Tonnen schwer, am späten Donnerstagnachmittag sollte es dann frei über der Donau hängen
-
31. Dezember 2022
Mitfinanzierung durch Stadt und Land
Die Stadt Linz zahlte laut Rechnungsabschluss 2022 3.729.424,60 Euro an die ASFINAG für die A 26 (Finanzierungsvoranschlag 3.500.000 Euro).
610000 775100 504 I A26 ASFINAG R003 3.729.424,60 3.500.000,00 229.424,60
Rechnungsabschluss 2022, Detailnachweis Gruppe 6 (Fonds 610000 Bundesstraßen), Magistrat Linz
-
2022 bis 2023
Mitfinanzierung durch Stadt und Land
Laut Erläuterungen zum Linzer Voranschlag 2022 und 2023 waren für die ASFINAG für den Westring (A26) 3,5 Mio. Euro (2022) und 2,9 Mio. Euro (2023) veranschlagt.
ASFINAG (2022: 3,5 Mio. €, 2023: 2,9 Mio. €) für Westring (A26)
Stadt Linz: Erläuterungen zum Voranschlag 2022 und 2023 - Investitionen