westring.atBürger:inneninitiative gegen den Bau der A26

Archiv

2019

  1. 2019

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Laut Vorblatt zur Planungs-15a-Vereinbarung besteht für rund 27 Prozent der täglich aus dem Norden von Linz einströmenden Pkw (84.000 von insgesamt 312.000 Pkw an allen Linzer Haupteinfallstraßen, 2019) keine attraktive Mobilitätsalternative in Form einer stauunabhängigen, leistungsfähigen und/oder umsteigefreien Schienenverbindung.

    Für rund 27 % der täglich aus dem Norden von Linz einströmenden PKW (das sind 84.000 PKW der insgesamt 312.000 PKW an allen Haupteinfallstraßen, 2019) besteht keine attraktive Mobilitätsalternative in Form einer stauunabhängigen, leistungsfähigen und/oder umsteigefreien Schienenverbindung.

    Vorblatt zur Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Finanzierung der Planung der Stadtregionalbahnprojekte Linz (Zirkulationsbeschluss 63)

  2. 2019

    Klima und Bundespolitik

    Laut Evaluierungsbericht 2021 stiegen die Treibhausgasemissionen des österreichischen Verkehrssektors von 1990 bis 2019 um rund 74,4 %.

    Seit 1990 ist im Verkehrssektor eine Zunahme der Treibhausgase um rund 74,4 % zu verzeichnen (im Vergleich zu 2019).

    Evaluierung des Bauprogramms der Zukunft in Umsetzung des Regierungsprogramms – Schlussfolgerungen

  3. 2019

    Verkehr

    Laut Rechnungshof (Follow-up 2022) lag die Auslastung der S 10 im Jahr 2019, rund drei Jahre nach Fertigstellung, bei 11.500 bis 21.600 Kfz pro Tag; die Kapazität war noch nicht ausgeschöpft.

    Die Auslastung der S 10 – Mühlviertler Schnellstraße lag im Jahr 2019 – rund drei Jahre nach Fertigstellung – bei 11.500 bis 21.600 Kfz pro Tag (Verkehrsstärke). Die Kapazität der Schnellstraße war aber noch nicht ausgeschöpft.

    Rechnungshof, Reihe Bund 2022/6: Errichtung der S 10 – Mühlviertler Schnellstraße; Follow-up-Überprüfung

  4. Jänner 2019

    Bau und Zeitpläne

    Mit Jänner 2019 liefen laut ASFINAG die Arbeiten zur Einrichtung der Baustelle an; dazu gehörten die Abgrenzung der Baufelder, Baustraßen, letzte archäologische Untersuchungen und „letzte erforderliche Rodungsarbeiten“; ab Februar 2019 sollten Aushub und Sicherung der Baugrube für das Abspannbauwerk im Freinbergpark starten.

    Mit Jänner 2019 sind die Arbeiten zur Einrichtung der Baustelle der A 26 Linzer Autobahn plangemäß angelaufen. [...] Im Detail werden jetzt die Baufelder abgrenzt, die Baustraßen zu den Abspannbauwerken hergestellt und letzte archäologische Untersuchungen durchgeführt. Weiters stehen letzte erforderliche Rodungsarbeiten an. Als nächster Schritt werden in der B 129 Leitungen verlegt. Ab Februar starten der Aushub und die Sicherung der gewaltigen Baugrube für das Abspannbauwerk im Bereich des Freinbergparks (Linzer Seite)

    ASFINAG Projektseite A 26 (Wayback-Snapshot 03.04.2019)

  5. 7. Jänner 2019

    Bau und Zeitpläne

    Die Hauptbauarbeiten an Etappe 1 sollten laut ASFINAG ab 7. Jänner 2019 beginnen; schon im Dezember 2018 begannen Vorbereitungen für eine Baustraße im Bereich Fernbergpark, wofür bei der Haltestelle Vergreinerstraße Wegverbindungen voraussichtlich bis Herbst 2020 gesperrt wurden.

    Die Hauptbauarbeiten werden ab 07. Jänner 2019 in Angriff genommen, allerdings werden noch heuer erste bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Aktuelle Sperren Die ASFINAG beginnt im Dezember 2018 mit den Vorbereitungen für die Baustraße im Bereich Fernbergpark. Aus diesem Grund sind auf Höhe der Haltestelle Vergreinerstraße einzelne Wegverbindungen gesperrt. Die Sperre wird voraussichtlich bis Herbst 2020 aufrecht bleiben.

    ASFINAG Projektseite A 26 (Wayback-Snapshot 13.01.2019)

  6. Februar 2019

    Klima und Bundespolitik

    Am A 26-Brückenprojekt liefen laut Land Oberösterreich bereits seit Februar 2019 Bauarbeiten (Errichtung der Ankerblöcke der Donaubrücke), also vor der Evaluierung 2020/2021.

    Bereits seit Februar 2019 laufen hoch über beiden Donauufern westlich von Linz die Arbeiten zur Errichtung der sogenannten Ankerblöcke.

    Land OÖ: Offizieller Auftakt Tunnelbauarbeiten A 26 (14.09.2020)

  7. März 2019

    Bau und Zeitpläne

    Im März 2019 nannte das Land OÖ für die Verkehrsfreigabe der neuen Donaubrücke „Ende 2023“ und eine Investitionssumme von rund 240 Millionen Euro für Brücke und zwei Anschlussstellen.

    Ende 2023 wird die neue Brücke für den Verkehr freigegeben und die Nibelungenbrücke mit rund 20.000 Autos pro Tag entlasten. Die Investitionssumme für die Brücke und die zwei Anschlussstellen auf beiden Donauufern beträgt rund 240 Millionen Euro.

    Land OÖ: LR Steinkellner / StR Hein: In Linz gibt es drei Donaubrücken und vier werden aktuell gebaut

  8. 5. März 2019

  9. 7. März 2019

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Laut Land OÖ (Presseaussendung vom 7. März 2019) betrug die Investitionssumme für die Donaubrücke und die zwei Anschlussstellen auf beiden Donauufern rund 240 Mio. Euro; davon übernehmen das Land Oberösterreich zehn Prozent und die Stadt Linz fünf Prozent.

    Die Investitionssumme für die Brücke und die zwei Anschlussstellen auf beiden Donauufern beträgt rund 240 Millionen Euro. Zehn Prozent davon übernimmt das Land Oberösterreich, fünf Prozent die Stadt Linz.

    Landeskorrespondenz Nr. 48 vom 8. März 2019: LR Steinkellner / StR Hein: In Linz gibt es drei Donaubrücken und vier werden aktuell gebaut

  10. 23. April 2019

    Luft und Lärm

    Nach der Verordnung Belastete Gebiete (Luft) 2019 (BGBl. II Nr. 101/2019) ist in Linz unter anderem ein Gebietsstreifen von 50 m beiderseits der Straßenachse des Autobahnzubringers zur A 7 Mühlkreis Autobahn vom Knoten Hummelhof bis zur Westbrücke als belastetes Gebiet für Stickstoffdioxid ausgewiesen.

    ein Gebietsstreifen von 50 m beiderseits der Straßenachse des Autobahnzubringers zur A 7 Mühlkreis Autobahn vom Knoten Hummelhof bis zur Westbrücke

    BGBl. II Nr. 101/2019, Verordnung Belastete Gebiete (Luft) 2019

  11. 23. April 2019

    Luft und Lärm

    Die Verordnung Belastete Gebiete (Luft) 2019 weist im Stadtgebiet Linz die Katastralgemeinden Linz, Lustenau, St. Peter, Urfahr und Waldegg als belastetes Gebiet für PM10 aus.

    2. Oberösterreich: a) im Stadtgebiet von Linz die Katastralgemeinden Linz, Lustenau, St. Peter, Urfahr und Waldegg (PM10),

    BGBl. II Nr. 101/2019, Verordnung Belastete Gebiete (Luft) 2019

  12. Juli 2019

    Kosten

    Die Stadt Linz gab 2019 die geschätzten Gesamtkosten der Westumfahrung inklusive Planung, Errichtung und Grundeinlöse mit zirka 668 Mio. Euro netto an.

    Die geschätzten Gesamtkosten für die Westumfahrung werden (inklusive Planung, Errichtung und Grundeinlöse) zirka 668 Millionen Euro (netto) betragen.

    Stadt Linz, Future Linz: A26 Westring Linz/Südteil und Donaubrücke (Web-Archiv-Kopie vom 19.07.2019)

  13. 8. Juli 2019

    Luft und Lärm

    Das fortgeschriebene NO2-Programm nach § 9a Abs. 6 IG-L für Linz wurde in der Sitzung der Oö. Landesregierung am 8. Juli 2019 beschlossen und am 9. Juli 2019 kundgemacht; der Entwurf war vom 12. November 2018 bis 7. Jänner 2019 in Begutachtung.

    Der Entwurf war von 12. November 2018 bis 7. Jänner 2019 in Begutachtung. ... Der finalisierte Text dieses Programms wurde in der Regierungssitzung am 8. Juli 2019 beschlossen und wird gemäß § 9a Abs. 8 Immissionschutzgesetz-Luft auf der Homepage des Landes kundgemacht. Die Kundmachung erfolgte am 9. Juli 2019.

    Land OÖ, Webseite: Programm nach § 9a Abs. 6 IG-L zur Verringerung der Belastung von Stickstoffdioxid in Linz 2019

  14. 19. September 2019

    Politik und Abstimmungen

    Das Land Oberösterreich hielt 2019 fest, dass das Stadtstatut nur Quorum und Rechtsfolgen einer Bürgerinitiative regelt, nicht aber die Formvorschriften für ihre Ausübung.

    Dabei wurden lediglich die Anforderungen an das erforderliche Quorum einer auf die Durchführung einer Volksbefragung gerichteten Initiative sowie die Rechtsfolgen eines zulässigen Antrags in den Stadtstatuten geregelt. Die formalen Anforderungen, die für die Ausübung dieses Initiativrechts der Bürgerinnen und Bürger zu beachten sind, wurden hingegen nicht geregelt.

    Land OÖ: Oö. Stadtrechtsanpassungsgesetz 2019 (Landeskorrespondenz)

  15. 20. November 2019

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Laut Tips (November 2019) stiegen die Kosten der Neuen Donaubrücke wegen eines Planungsfehlers auf 82 Mio. Euro; ursprünglich war von 60 Mio. Euro ausgegangen worden, der Gemeinderat hatte im Jänner 2017 einen Kostenrahmen von rund 71,3 Mio. Euro beschlossen.

    Aufgrund eines Planungsfehlers dauert die Bauzeit nun ein Jahr länger und die Brücke wird rund fünf Millionen Euro teurer. ... Die gestiegenen Gesamtkosten betragen nun 82 Millionen Euro.

    Tips: Neue Donaubrücke: 5 Millionen Euro teurer und ein Jahr längere Bauzeit (20.11.2019)

  16. 13. Dezember 2019

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Am 13. Dezember 2019 verständigten sich Land Oberösterreich und Stadt Linz darauf, statt der bislang zugrunde gelegten Zweisystemachse aus Stadtbahn und Straßenbahn eine Lösung aus Stadtbahn und O-Bus-Achse weiterzuverfolgen (endgültige Einigung zum Korridor bis Ende März 2020 geplant); laut ÖIR kämen Stadtbahnen und O-Bus im am stärksten nachgefragten Querschnitt zwischen Europaplatz und Universitätsspital auf gut 35.000 Fahrgäste, mit Straßenbahn auf 39.000.

    So würden die Stadtbahnen S6 und S7 und die O-Buslinien im am stärksten nachgefragten Querschnitt zwischen dem Europaplatz und dem Universitätsspital zusammen gut 35.000 Fahrgäste transportieren (davon gut 21.000 mit dem O-Bus). ... bei der Kombination der Stadtbahnen S6 und S7 mit einer Straßenbahn wären es nur um 4.000 mehr bzw. insgesamt 39.000 Fahrgäste

    Information zur Pressekonferenz Steinkellner, Achleitner, Luger, Hein am 13. Dezember 2019: 'Land und Stadt stellen Weichen für leistungsfähige ÖV Korridore in Linz'

  17. 13. Dezember 2019

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Im Dezember 2019 war das Ziel, dass bis 2030/2031 die ersten Fahrzeuge auf dem neuen Schienenkorridor durch Linz fahren.

    Ziel ist es, dass bis im Jahr 2030/2031 die ersten Fahrzeuge auf dem neuen Schienenkorridor durch Linz fahren.

    Information zur Pressekonferenz am 13. Dezember 2019 (Land OÖ / Stadt Linz)

  18. 31. Dezember 2019

    Rechnungshof

    Im Rechnungsabschluss 2019 setzte der LRH den Landesanteil an den Baukosten der A 26 erstmals als Sonderfinanzierung an (56,5 Mio. Euro, Zugang +56,6 Mio. Euro).

    Der leichte Anstieg bei den Sonderfinanzierungen in Höhe von 8,9 Mio. Euro setzt sich im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz des Landesanteils an den Baukosten zur A 26/Westring (+56,6 Mio. Euro), ... [Tabelle: Bau Westring (A 26) 0,0 0,0 56,5 +56,5]

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Rechnungsabschluss 2019 des Landes OÖ, LRH-100000-49/12-2020-MÜ

  19. 31. Dezember 2019

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Im Rechnungsabschluss 2019 nahm die Stadt Linz den "erwartbaren Kostenanteil für den Bau des Westrings in Höhe von rd. 32,7 Mio. €" in die nicht fälligen Verwaltungsschulden auf, auf Empfehlung des Landesrechnungshofs.

    Des Weiteren wurde im RA 2019 der Wert des erwartbaren Kostenanteils für den Bau des Westrings in Höhe von rd. 32,7 Mio. € in den nicht fälligen Verwaltungsschulden aufgenommen.

    Rechnungsabschluss 2019, Vorbericht, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

  20. 31. Dezember 2019

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Die Stadt Linz zahlte laut Rechnungsabschluss 2019 4.855.422,26 Euro Kapitaltransfer für die A 26 (veranschlagt 4.020.000 Euro).

    5.610007.775001 * Kapitaltransfers an Unternehmungen, A26 I 3 . 44 116 GMT-3 4.020.000 4.855.422,26 835.422,26

    Rechnungsabschluss 2019, Außerordentlicher Haushalt Gruppe 6, Magistrat Linz

  21. 31. Dezember 2019

    Mitfinanzierung durch Stadt und Land

    Der Landesrechnungshof wies für 2019 erstmals den Landesanteil an den A-26-Baukosten als Sonderfinanzierung aus: 56,5 Mio. Euro (Zugang plus 56,5 Mio.).

    Bau Westring (A 26) 0,0 0,0 56,5 +56,5

    Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Rechnungsabschluss 2019 des Landes Oö., Tabelle 28 Sonderfinanzierungen