westring.atBürger:inneninitiative gegen den Bau der A26

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2004

  1. 2004

    Hintergrund

    Laut Statuserhebung NO2 2004 wurde an der Messstelle Linz-Römerberg ein Jahresmittel von 49 µg/m³ gemessen; der Verkehr im Stadtzentrum wurde als maßgeblicher Verursacher festgestellt und das Linzer Stadtzentrum als Sanierungsgebiet vorgeschlagen.

    Im Jahr 2004 wurde an der Messstelle Linz-Römerberg ein NO2-Jahresmittelwert von 49 µg/m³ ... Damit ist der Verkehr im Stadtzentrum von Linz als maßgeblicher Verursacher der Grenzwertüberschreitungen festzustellen und es wird das Linzer Stadtzentrum als Sanierungsgebiet vorgeschlagen.

    Amt der Oö. Landesregierung, Statuserhebung NO2 2004 an der Station Linz-Römerberg

  2. August 2004

    Bau und Zeitpläne

    Laut Verkehrsminister (Anfragebeantwortung 1893/AB vom August 2004) war nach Durchführung der Planungsschritte mit einem frühestmöglichen Baubeginn der A 26 im Jahr 2008 zu rechnen.

    1893/AB XXII. GP Eingelangt am 12.08.2004 ... Frage 5: Besitzt für Sie der Linzer Westring Priorität und wenn ja, warum? Antwort: ... Derzeit ist nach Durchführung der erforderlichen Planungsschritte mit einem frühestmöglichen Baubeginn im Jahr 2008 zu rechnen.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BMVIT zu 2066/J (ASFINAG-Projekte in Linz)

  3. 12. August 2004

    Planungsgeschichte

    Im August 2004 erklärte Verkehrsminister Gorbach, nach Durchführung der erforderlichen Planungsschritte sei mit einem frühestmöglichen Baubeginn der A 26 im Jahr 2008 zu rechnen.

    Derzeit ist nach Durchführung der erforderlichen Planungsschritte mit einem frühestmöglichen Baubeginn im Jahr 2008 zu rechnen.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BM Hubert Gorbach zu 2066/J (Moser) betreffend ASFINAG-Projekte in Linz

  4. 12. August 2004

    Planungsgeschichte

    Das Verkehrsministerium räumte 2004 ein, dass bei der A 26 zweifellos die regionale Wirksamkeit überwiege; als positiven Nebeneffekt nannte es die Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus dem Stadtgebiet.

    Zweifellos überwiegt die regionale Wirksamkeit des Projekts, jedoch zeigen gerade regionale Projekte, welche die Abwicklung des Nahverkehrs verbessern, die größte Wirkung, da dieser den größten Anteil am Gesamtverkehrs ausmacht. Als positiver Nebeneffekt ist hervorzustreichen, dass der Durchgangsverkehr aus dem Stadtgebiet verlagert wird.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BM Hubert Gorbach zu 2066/J (Moser) betreffend ASFINAG-Projekte in Linz

  5. 12. August 2004

    Planungsgeschichte

    2004 nannte das Verkehrsministerium für die Finanzierung der A 26 neben Vignette und Maut auch Finanzierungsmöglichkeiten durch Dritte und ein PPP-Modell; ASFINAG führte Finanzierungsgespräche zu unterschiedlichen Szenarien.

    Der ASFINAG stehen grundsätzlich die Finanzierungsmöglichkeiten durch die Vignette und die Mauteinnahmen zur Verfügung, wobei jedoch für die Finanzierung des gegenständlichen Projektes einerseits Möglichkeiten zur Finanzierung von Seiten Dritter und andererseits auch durch ein PPP-Modell in Betracht gezogen wird. [Antwort zu Frage 6:] Daher werden von Seiten der ASFINAG derzeit Finanzierungsgespräche geführt, wobei unterschiedliche Finanzierungsszenarien untersucht werden.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BM Hubert Gorbach zu 2066/J (Moser) betreffend ASFINAG-Projekte in Linz

  6. 12. August 2004

    Planungsgeschichte

    Laut Verkehrsministerium (2004) betrug der Nord-Süd-Lkw-Transit Wullowitz – österreichische Südgrenze durch das Linzer Stadtgebiet ca. 50 Lkw/24 h werktags; die A 26 sei daher keine zusätzliche Transitachse.

    Der Nord-Süd-Transit in der Relation Wullowitz - österreichische Südgrenze (A 2, A 11, A 9) durch das Stadtgebiet von Linz ist mit ca. 50 LKW/24h werktags zu beziffern. ... Da das Transitaufkommen auf der gegenständlichen Nord/Süd-Verbindung im Bereich von Linz im unteren einstelligen Prozentbereich liegt, kann somit von keiner zusätzlichen Transitachse ausgegangen werden.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BM Hubert Gorbach zu 2066/J (Moser) betreffend ASFINAG-Projekte in Linz

  7. 12. August 2004

    Verkehr

    Das BMVIT bezifferte 2004 den Nord-Süd-Lkw-Transit in der Relation Wullowitz bis Südgrenze durch das Linzer Stadtgebiet mit ca. 50 Lkw pro Werktag und bezeichnete diese Zahl als vernachlässigbar.

    Der Nord-Süd-Transit in der Relation Wullowitz - österreichische Südgrenze (A 2, A 11, A 9) durch das Stadtgebiet von Linz ist mit ca. 50 LKW/24h werktags zu beziffern. Im Vergleich zum LKW-Verkehr (5.000 LKW auf der A 8 in Linz oder 15.000 LKW auf der A 1 in Haid) ist diese Anzahl vernachlässigbar

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BMVIT zu ASFINAG-Projekten in Linz

  8. 12. August 2004

    Verkehr

    Das BMVIT erklärte 2004, der Transitanteil auf der Nord-Süd-Verbindung im Bereich Linz liege im unteren einstelligen Prozentbereich, daher sei mit der A 26 von keiner zusätzlichen Transitachse auszugehen.

    Da das Transitaufkommen auf der gegenständlichen Nord/Süd-Verbindung im Bereich von Linz im unteren einstelligen Prozentbereich liegt, kann somit von keiner zusätzlichen Transitachse ausgegangen werden.

    1893/AB XXII. GP, Anfragebeantwortung BMVIT

  9. September 2004

    Projekt und Bundesstraßengesetz

    Die ASFINAG reichte im September 2004 das Vorprojekt für den gesamten Westring (A 26 Nord und Süd) beim BMVIT ein, um die Verordnung des Bundesstraßenplanungsgebiets zu erwirken; das Vorprojekt hatten vom Amt der OÖ Landesregierung im Auftrag der ASFINAG bestellte Planer erstellt.

    Basierend auf den nunmehr geänderten Planungsrichtwerten (Kategorie Autobahn) erstellten die vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung im Auftrag der ASFINAG bestellten Verkehrsplaner das Vorprojekt für den gesamten Westring Linz (Abschnitte A 26 Nord und Süd). Die ASFINAG reichte im September 2004 das Vorprojekt beim BMVIT ein, um die Verordnung des Bundesstraßenplanungsgebiets zu erwirken (TZ 34).

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  10. September 2004

    Planungsgeschichte

    Das Vorprojekt für den gesamten Westring (A 26 Nord und Süd) erstellten vom Amt der Oö. Landesregierung im Auftrag der ASFINAG bestellte Verkehrsplaner nach Autobahn-Planungsrichtwerten; die ASFINAG reichte es im September 2004 beim BMVIT ein und beantragte die Verordnung eines Bundesstraßenplanungsgebiets.

    Basierend auf den nunmehr geänderten Planungsrichtwerten (Kategorie Autobahn) erstellten die vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung im Auftrag der ASFINAG bestellten Verkehrsplaner das Vorprojekt für den gesamten Westring Linz (Abschnitte A 26 Nord und Süd). Die ASFINAG reichte im September 2004 das Vorprojekt beim BMVIT ein, um die Verordnung des Bundesstraßenplanungsgebiets zu erwirken (TZ 34).

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  11. Dezember 2004

    Politik und Abstimmungen

    Grünen-Klubobmann Hirz äußerte sich in der Budgetdebatte vom Dezember 2004 (ÖVP-Grüne-Koalition seit 2003) skeptisch zum Westring (560 Millionen Euro, Verkehr mitten in die Stadt) und hielt ihn nicht für notwendig.

    Wenn ich höre A26 Westring mit einem Investitionsvolumen von 560 Millionen und dem, dass man den Verkehr eigentlich mitten in die Linzer Stadt hereinführt, dann glaube ich nicht, dass das notwendig ist.

    Oö. Landtag, Kurzschriftlicher Bericht 13. Sitzung XXVI. GP, 14.-16.12.2004

  12. 2004 bis 2006

    Planungsgeschichte

    Innerhalb der Auflagefrist zum beabsichtigten Bundesstraßenplanungsgebiet für die A 26 (Antrag der ASFINAG September 2004, Verordnung September 2006) langten 2.585 schriftliche Äußerungen ein.

    Im September 2004 reichte die ASFINAG das Vorprojekt beim BMVIT ein und stellte den Antrag auf Erlassung einer Verordnung zum Bundesstraßenplanungsgebiet gemäß § 14 BStG 1971. Diese wurde im September 2006 erlassen. Innerhalb der Auflagefrist langten insgesamt 2.585 schriftliche Äußerungen zum beabsichtigten Bundesstraßenplanungsgebiet ein.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  13. 2004 bis 2021

    Öffentlicher Verkehr und Alternativen

    Laut Rechnungshof wurde mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Linz seit 2004 eine Erhöhung der Fahrgastzahlen um 50 Prozent erreicht, vor allem bei den Straßenbahnen.

    konnte seit 2004 eine Erhöhung der Fahrgastzahlen um 50 % erreicht werden, wobei die Fahrgastzuwächse vor allem bei den Straßenbahnen zu verzeichnen waren.

    Rechnungshof, Straßenbahnprojekte Graz, Innsbruck, Linz (Bund 2023/9)