westring.atBürger:inneninitiative gegen den Bau der A26

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2001

  1. 2001

    Planungsgeschichte

    In der vom Land beauftragten Variantenuntersuchung 2001 wurden drei Trassenvarianten untersucht: A (bisherige bestandsnahe Tunnelkette Bahnhof – Donaulände, Weiterführung über B 129 zur 4. Donaubrücke), B (durchgehender Westring mit Brückenstandort West und Nordtunnel) und C (Tieflage Waldeggstraße, stadtnähere Donauquerung Ost mit Nordtunnel); die Planer empfahlen C für die Abschnitte Süd und Mitte und B für den Abschnitt Nord.

    – Variante A: Bisherige Planung mit bestandsnaher Tunnelkette Bahnhof – Donaulände und Weiterführung über die B 129 Eferdinger Straße zur künftigen 4. Linzer Donaubrücke; – Variante B: Durchgehender Westring von der Westbrücke bis zur B 126 Leonfeldener Straße; ... Donauquerung mit Brückenstandort West und anschließendem Nordtunnel; – Variante C: ... Tieflage mit Tunnel in offener Bauweise im Bereich Waldeggstraße; stadtnähere Donauquerung mit Brückenstandort Ost und anschließendem Nordtunnel. Für die Trassenführung empfahlen die Verkehrsplaner die Variante C für die Abschnitte Süd und Mitte, für den Abschnitt Nord die Variante B.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  2. 2001

    Planungsgeschichte

    Die Kosten der Variantenuntersuchung 2001 sind laut RH mit späteren Schätzungen nicht vergleichbar: Der Nordtunnel war noch einröhrig geplant, die Entwurfsparameter entsprachen noch nicht denen einer Autobahn, und Grundeinlösen, Nebenkosten und Unbekanntes waren nur mit Pauschalzuschlägen von 10 % bzw. 15 % berücksichtigt.

    Die in der Variantenuntersuchung vom Juli 2001 ermittelten Kosten von 214,6 Mill. EUR waren mit den Schätzkosten des Vorprojekts und des Einreichprojekts nicht vergleichbar. ... war der Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig geplant. Auch die Entwurfsparameter entsprachen zum damaligen Zeitpunkt noch nicht denen einer Autobahn. ... 39 Grundeinlösen, Entschädigungen und Ablösen, Nebenkosten (Planung, örtliche Bauaufsicht) mit einem Pauschalzuschlag von 10 %; Unbekanntes mit einem Pauschalzuschlag von 15 %

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  3. 2001

    Natur und Stadtgrün

    Laut BVwG-Erkenntnis von 2017 wurde 2001 eine "Versatzlösung" geprüft, um Eingriffe in das Naturschutzgebiet Urfahrer Wände zu minimieren; sie wurde verworfen, weil die Rampen die besonders sensiblen Hangfußbereiche teils massiv beeinträchtigt hätten.

    Im Sommer 2001 wurde seitens der XXXX der Vorschlag in den Planungsprozess eingebracht, die Portale des Nordtunnels nicht direkt bei der Brücke anzuordnen, sondern mittels einer "Versatzlösung" die Eingriffe in das Naturschutzgebiet Urfahrer Wände zu minimieren. ... Bei beiden Varianten stellte sich heraus, dass durch die Rampen ... die Eingriffe in die besonders sensiblen Hangfußbereiche der Urfahrer Wände teilweise massiv wären

    BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017

  4. 2001

    Kosten

    Laut Rechnungshof war die Schätzung von 2001 (214,6 Mio. Euro) mit den späteren Projekten nicht vergleichbar, weil der Tunnel der A 26 Nord damals noch einröhrig geplant war und noch keine Autobahn-Entwurfsparameter angewendet wurden.

    Die Variantenuntersuchung 2001 mit geschätzten Kosten von rd. 214,6 Mill. EUR für die A 26 Nord und Süd war mit den in der Folge erarbeiteten Projekten nicht vergleichbar (Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig, noch keine Anwendung der Entwurfsparameter für Autobahnen).

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  5. 2001

    Argumente der Befürworter

    Laut Rechnungshof 2012 (Volkszählung 2001) pendelten rund 89.300 Erwerbstätige nach Linz ein, das waren rund 58 Prozent der Erwerbstätigen am Arbeitsort. Der Pendlersaldo-Index lag bei 184,8.

    Laut Volkszählung 2001 verfügte die Landeshauptstadt Linz ... (Index des Pendlersaldos: 184,8). ... Im Gegenzug pendelten rd. 58 % der Erwerbstätigen am Arbeitsort (rd. 89.300 Personen) nach Linz ein.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10

  6. 2001

    Hintergrund

    Laut Volkszählung 2001 pendelten rd. 89.300 Erwerbstätige (rd. 58 % der Erwerbstätigen am Arbeitsort) nach Linz ein; von den oö. Tagespendlern nutzten 2001 rd. 11 % ein öffentliches Verkehrsmittel, die Zahl der ÖV-Tagespendler sank von 1991 (76.269) bis 2001 (57.433) um 24,7 %.

    Im Gegenzug pendelten rd. 58 % der Erwerbstätigen am Arbeitsort (rd. 89.300 Personen) nach Linz ein.

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  7. 2001

    Hintergrund

    Laut Volkszählung 2001 pendelten rd. 89.300 Erwerbstätige nach Linz ein (rd. 58 % der Erwerbstätigen am Arbeitsort); Linz hatte rd. 154.200 Arbeitsplätze bei rd. 183.500 Einwohnern.

    Laut Volkszählung 2001 verfügte die Landeshauptstadt Linz mit einer Wohnbevölkerung von rd. 183.500 Personen über rd. 154.200 Arbeitsplätze ... Im Gegenzug pendelten rd. 58 % der Erwerbstätigen am Arbeitsort (rd. 89.300 Personen) nach Linz ein.

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  8. 2001

    Verkehr

    Laut Rechnungshof fuhren 2001 rund 75 Prozent der oberösterreichischen Tagespendler mit dem Pkw und rund 11 Prozent öffentlich; von 1991 bis 2001 stieg der MIV bei Tagespendlern um 31,1 Prozent, während der ÖV um 24,7 Prozent zurückging.

    Der Großteil der Tagespendler in Oberösterreich benutzte ein Kfz: rd. 75 % einen PKW (davon rd. 70 % als Fahrer und rd. 5 % als Mitfahrer) und rd. 2 % ein Motorrad/Moped. Rund 11 % verwendeten ein öffentliches Verkehrsmittel ... Tabelle 2: MIV 306.174 401.423 95.249 31,1; ÖV 76.269 57.433 – 18.836 – 24,7

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  9. Juli 2001

    Projekt und Bundesstraßengesetz

    Laut Rechnungshof lag die Kostenschätzung der Variantenuntersuchung 2001 für den gesamten Westring (Nord und Süd) bei rd. 214,6 Mio. EUR, war aber mit späteren Projekten nicht vergleichbar, weil der Nordtunnel noch einröhrig und noch nicht nach Autobahn-Entwurfsparametern geplant war.

    Die Variantenuntersuchung 2001 mit geschätzten Kosten von rd. 214,6 Mill. EUR für die A 26 Nord und Süd war mit den in der Folge erarbeiteten Projekten nicht vergleichbar (Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig, noch keine Anwendung der Entwurfsparameter für Autobahnen). (TZ 26)

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  10. Juli 2001

    Planungsgeschichte

    Die Kostenschätzung der Variantenuntersuchung vom Juli 2001 betrug für den gesamten Westring rd. 214,6 Mill. EUR (A 26 Süd 172,1 Mill. EUR, A 26 Nord 42,5 Mill. EUR), ohne ausgewiesene Preisgleitung.

    Varianten- untersuchung Juli 2001 172,1 42,5 –1 214,6 ... 1 Die Preisgleitung wurde in der Kostenschätzung nicht ausgewiesen.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  11. Juli 2001

    Kosten

    Die Variantenuntersuchung vom Juli 2001 schätzte die Kosten für den gesamten Westring (A 26 Nord und Süd) auf rund 214,6 Mio. Euro, davon 172,1 Mio. Euro für den Südteil und 42,5 Mio. Euro für den Nordteil; eine Preisgleitung war nicht ausgewiesen.

    Varianten-untersuchung Juli 2001 172,1 42,5 –1 214,6 ... 1 Die Preisgleitung wurde in der Kostenschätzung nicht ausgewiesen.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring), III-358 d.B. XXIV. GP

  12. Juli 2001

    Hintergrund

    Der Rechnungshof hält fest, dass die Schätzung der Variantenuntersuchung 2001 (214,6 Mio. EUR) mit späteren Projekten nicht vergleichbar war, weil der Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig geplant war und die Entwurfsparameter noch nicht denen einer Autobahn entsprachen.

    Die Variantenuntersuchung 2001 mit geschätzten Kosten von rd. 214,6 Mill. EUR für die A 26 Nord und Süd war mit den in der Folge erarbeiteten Projekten nicht vergleichbar (Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig, noch keine Anwendung der Entwurfsparameter für Autobahnen).

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  13. September 2001

    Planungsgeschichte

    Das Land Oberösterreich übermittelte die Variantenuntersuchung 'Westring Linz' im September 2001 dem BMVIT und begründete die Notwendigkeit mit der Beseitigung akuter Kapazitätsengpässe im Bundesstraßennetz in Linz, der Entlastung eines großen Teils des Stadtstraßennetzes und der Schaffung eines Verkehrsrings um Linz.

    (2) Das Land Oberösterreich übermittelte im September 2001 die Variantenuntersuchung („Westring Linz“) an das BMVIT mit dem Ersuchen um Stellungnahme. Die Notwendigkeit des Vorhabens wurde wie folgt begründet: – Beseitigung von akuten Kapazitätsengpässen in Teilbereichen des bestehenden Bundesstraßennetzes innerhalb des Stadtgebiets von Linz; – Entlastung eines großen Teils des Stadtstraßennetzes ... und – Schaffung eines Verkehrsrings um Linz.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  14. September 2001

    Hintergrund

    Laut Rechnungshof ist die Kostenschätzung der Variantenuntersuchung 2001 (rd. 214,6 Mio. Euro für Nord und Süd) mit den späteren Projekten nicht vergleichbar, weil der Nordtunnel noch einröhrig war und keine Autobahn-Entwurfsparameter galten.

    Die Variantenuntersuchung 2001 mit geschätzten Kosten von rd. 214,6 Mill. EUR für die A 26 Nord und Süd war mit den in der Folge erarbeiteten Projekten nicht vergleichbar (Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig, noch keine Anwendung der Entwurfsparameter für Autobahnen). (TZ 26)

    Bericht des Rechnungshofes Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  15. November 2001

    Projekt und Bundesstraßengesetz

    Laut Rechnungshof enthielt der Erstentwurf der BStG-Novelle 2002 vom November 2001 die A 26 noch nicht; erst der endgültige Entwurf vom Jänner 2002 enthielt die A 26 mit der Strecke „Knoten Hummelhof (A 7) – Knoten Urfahr (A 7)“, was Nord- und Südteil des späteren Projekts entsprach.

    Der parallel zum GVP–Ö erstellte Erstentwurf der Novelle 2002 zum Bundesstraßengesetz 1971 (BStG 1971) vom November 2001 enthielt im Verzeichnis 1 die A 25 als Linzer Autobahn, nicht jedoch die A 26. Der endgültige Entwurf vom Jänner 2002 enthielt schließlich die A 26 mit der Strecke „Knoten Hummelhof (A 7) – Knoten Urfahr (A 7)“, dies entsprach dem Nord– und Südteil des späteren Projekts.

    Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  16. November 2001

    Planungsgeschichte

    Der Erstentwurf der BStG-Novelle 2002 vom November 2001 enthielt die A 26 noch nicht; erst der endgültige Entwurf vom Jänner 2002 enthielt die A 26 mit der Strecke 'Knoten Hummelhof (A 7) – Knoten Urfahr (A 7)', also Nord- und Südteil, und benannte die bisherige A 25 Linzer Autobahn in Welser Autobahn um.

    Der parallel zum GVP–Ö erstellte Erstentwurf der Novelle 2002 zum Bundesstraßengesetz 1971 (BStG 1971) vom November 2001 enthielt im Verzeichnis 1 die A 25 als Linzer Autobahn, nicht jedoch die A 26. Der endgültige Entwurf vom Jänner 2002 enthielt schließlich die A 26 mit der Strecke „Knoten Hummelhof (A 7) – Knoten Urfahr (A 7)“, dies entsprach dem Nord– und Südteil des späteren Projekts. Die A 25 wurde darin auf Welser Autobahn umbenannt.

    Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  17. 2001

    Rechnungshof

    Die Variantenuntersuchung 2001 schätzte die gesamte A 26 (Nord und Süd) auf rund 214,6 Mio. EUR, war laut RH aber mit den späteren Projekten nicht vergleichbar (Nordtunnel einröhrig, keine Autobahnparameter); das Vorprojekt 2003 kam auf rund 438,1 Mio. EUR.

    Die Variantenuntersuchung 2001 mit geschätzten Kosten von rd. 214,6 Mill. EUR für die A 26 Nord und Süd war mit den in der Folge erarbeiteten Projekten nicht vergleichbar (Tunnel der A 26 Nord noch einröhrig, noch keine Anwendung der Entwurfsparameter für Autobahnen). (TZ 26) Das Vorprojekt 2003 wies nach Übergang der Zuständigkeit auf die ASFINAG für die gesamte A 26 (Nord und Süd) Schätzkosten von rd. 438,1 Mill. EUR aus.

    Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)

  18. 2001

    Luft und Lärm

    An der Station Linz-Römerbergtunnel wurde der PM10-Tagesmittelwert von 50 µg/m³ im Jahr 2003 an 75 Tagen überschritten, 2010 an 45 Tagen (zulässig 2010 nach IG-L: 25, nach EU: 35).

    Überschreitungen von 50 µg/m³ PM10 an TMW in den Jahren 2001 - 2010 ... Zulässige Anzahl (IG-L) 35 35 35 35 30 30 30 30 30 25 / Zulässige Anzahl (EU) 35 ab 2005 ... S431 Linz-Römerbergtunnel 62 65 75 46 68 70 41 47 26 45

    Land OÖ, Programm nach § 9a IG-L zur Verringerung der Belastung mit PM10 und NO2 für den oö. Zentralraum (September 2011)