1994
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7. Dezember 1994
Planungsgeschichte
Die Grünen (Abg. Rudolf Anschober) hielten im Dezember 1994 im Nationalrat fest, eine Serie von Gutachten und Expertenaussagen bekunde, dass die vierte Donaubrücke keine Lösung, sondern mittelfristig eine Verschärfung der Linzer Verkehrsprobleme wäre, während die Großparteien auf deren Errichtung beharrten.
Obwohl eine Serie von Gutachten- und Expertenaussagen bekunden, daß die vierte Donaubrücke keine Lösung der Linzer Verkehrsprobleme, sondern vielmehr mittelfristig eine Verschärfung darstellen würde und nur die Verkehrsprobleme weiter in Linz verteilt, beharren die Großparteien in Oberösterreich und Linz weiterhin auf deren Errichtung.
139/J XIX. GP, Anfrage Anschober, Freundinnen und Freunde betreffend 4. Donaubrücke Linz
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Dezember 1994
Planungsgeschichte
Im Jänner 1995 lag laut Wirtschaftsministerium ein Generelles Projekt der Bundesstraßenverwaltung Oberösterreich für die vierte Donaubrücke zur Bearbeitung vor; bis 19. Dezember 1994 waren keine Grundeinlösungen oder Enteignungen durchgeführt worden.
Ein Generelles Projekt wurde kürzlich von der Bundesstraßenverwaltung Oberösterreich vorgelegt und befindet sich zur Zeit in meiner Straßenbausektion in Bearbeitung. [...] Nach Auskunft der Bundesstraßenverwaltung Oberösterreich vom 19. Dezember 1994 wurden bis zu diesem Zeitpunkt keine Grundeinlösungen oder Enteignungen durchgeführt.
79/AB XIX. GP, Anfragebeantwortung BM Dr. Wolfgang Schüssel zu 139/J betreffend 4. Donaubrücke Linz
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1994 bis 1999
Planungsgeschichte
Die Planungen für Donaubrücke St. Margarethen und Tunnelkette fanden in der bundesweiten GSD-Studie von 1999 mangels Bedeutung für die übergeordneten Verkehrsbeziehungen keine Berücksichtigung; regional wurden 1994 generelle Projekte für die 4. Linzer Donaubrücke und die Obere Donaulände erstellt, 1996 das UVE-Konzept für die 4. Donaubrücke beim BMwA vorgelegt und 1998 die Tunnelketten-Studie fertiggestellt.
Diese Planungen legte das Land dem damaligen BMwA vor, sie fanden jedoch mangels Bedeutung für die übergeordneten Verkehrsbeziehungen in der Studie „Die Gestaltung des Straßennetzes im Donaueuropäischen Raum unter besonderer Beachtung des Wirtschaftsstandortes Österreich“ (GSD–Studie) aus dem Jahr 1999 keine Berücksichtigung. Hingegen wurden sie auf regionaler Ebene weitergeführt: in Form von generellen Projekten für die 4. Linzer Donaubrücke und die Obere Donaulände im Jahr 1994. Im Jahr 1996 schließlich erfolgte die Vorlage des Konzepts der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) für die 4. Donaubrücke beim damaligen BMwA. Die Studie für die Tunnelkette wurde 1998 fertiggestellt.
Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring)